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FC Bayern München: Doch keine Freigabe für Ribéry

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FC Bayern München  

FC Bayern erteilt Ribéry doch keine Freigabe

17.06.2009, 17:33 Uhr | sid

Bayerns Dribbelkünstler Franck Ribéry (Foto: imago)Bayerns Dribbelkünstler Franck Ribéry (Foto: imago) Bayern München bleibt im Ringen um seinen vielfach umworbenen Superstar Frank Ribéry hart. "Es gibt vom Vorstand der FC Bayern München AG einen einstimmigen Beschluss, dass der Spieler Franck Ribéry nicht zum Verkauf steht", teilte der Klub in einer offiziellen Stellungnahme zu den anhaltenden Gerüchten um einen Verkauf des Franzosen mit.

Die Münchner wiesen zudem einen Bericht der "Sport Bild" zurück, wonach sie unter bestimmten Umständen bereit sein sollen, Ribéry abzugeben: "Das ist eine Falschmeldung und entspricht nicht der Wahrheit."

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"Gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrates"

Das Blatt hatte unter Berufung auf Präsident Franz Beckenbauer berichtet, dass die Münchner auf der jüngsten Aufsichtsratssitzung beschlossen haben, Ribéry auf dessen Wunsch die Freigabe erteilen zu wollen. Die Bayern stellten nun jedoch klar: "Es gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG, der das Thema eines Verkaufs des Spielers Franck Ribéry beinhaltet." Überhaupt sei die Zustimmung des Gremiums für Spielerwechsel nicht erforderlich, denn: "Der Transfer eines Spielers bedarf gemäß der Geschäftsordnung des Vorstandes der FC Bayern München AG keiner Genehmigung durch den Aufsichtsrat."

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Hoeneß bestätigt Interesse an Sneijder

An Ribéry sind neben Real Madrid und dem FC Barcelona auch noch Manchester United und der FC Chelsea interessiert. Nach Angaben der spanischen Sporttageszeitung "AS" soll Madrid sein Angebot auf 55 Millionen Euro erhöht haben. Zuletzt waren von 25 Millionen Euro plus den beiden Real-Spielern Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart die Rede. Bayern-Manager Uli Hoeneß bestätigte das Interesse zumindest an Sneijder - sofern sich die Bayern doch zu einem Verkauf Ribérys durchringen würden. "Wenn wir nichts machen, und im Moment sieht es danach aus, dann ist das auch kein Thema."

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Bosingwa weiter unter Beobachtung

Sollte es bei dem nun erneut abgegebenen Bayern-Veto gegen einen Ribéry-Verkauf bleiben, werden die Münchner nur noch einen Transfer tätigen, sagte Hoeneß. "Wir werden dann noch die rechte Verteidigerposition anschauen. Da ist Jose Bosingwa (FC Chelsea, die Red.) sicher ein Mann, der in Frage kommt. Ansonsten wird dann nichts mehr passieren", sagte er.

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