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FC Bayern München  

Podolski tritt gegen Klinsmann nach

20.06.2009, 16:30 Uhr | sid

Lukas Podolski lässt kein gutes Haar an Klinsmann. (Foto: imago)Lukas Podolski lässt kein gutes Haar an Klinsmann. (Foto: imago) Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski hat gegen Ex-Bayern-Coach Jürgen Klinsmann nachgetreten. "Jürgen Klinsmann hat mich gar nicht richtig wahrgenommen. Wenn dann mal einer ausgefallen ist, wurde man plötzlich wieder gestärkt und war wichtig. Man muss aber auf Dauer das Vertrauen haben", sagte der Neuzugang des 1. FC Köln in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" und lobte gleichzeitig Klinsmanns Nachfolger Jupp Heynckes: "Er hat klare Vorstellungen auf dem Platz, er hat auch eine Menge Erfahrung. Ich habe viel mitgenommen aus diesen letzten Wochen."

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Dank an Manager Hoeneß

Ein Gespräch mit Klinsmann nach der EM 2008 habe mit den Ausschlag für seinen Wechsel von München nach Köln gegeben. Der ehemalige Bundestrainer habe ihm klar gemacht, dass er mit Miroslav Klose und Luca Toni plane. "Er sagte, es würde ein Prozess von ein, zwei Jahren sein, bis ich vorbeiziehen kann. Das war für mich ein Schlag ins Gesicht", so Podolski und bedankte sich gleichzeitig bei Bayern-Manager Uli Hoeneß. "Er hat ein bisschen als Freund agiert. Er hat mir geholfen, dass der Wechsel zustande kommt."

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Karriereende in Köln?

Seit drei Tagen ist der 24-Jährige wieder in Köln. Trotz des Umzugs fiebert er dem Trainingsauftakt entgegen. "Ich kann es kaum erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen und zu trainieren", meinte Podolski, "für mein Herz ist Köln einfach das Beste. Das ist mein Verein, ich will mit dem FC nach vorne". Und: "Vielleicht spiele ich aber auch für immer beim FC, bis zum Karriereende. Das ist einfach ein Super-Verein, da passt alles." Die drei Jahre beim deutschen Rekordmeister möchte er allerdings nicht missen. "Man muss auch mal Rückschläge einstecken können, wie ich sie beim FC Bayern erlebt habe, und lernen damit umzugehen. Da kommt man gestärkt raus."

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Führungsrolle annehmen

Nicht zuletzt deshalb wolle er auch gern der Forderung des neuen Kölner Trainers Zvonimir Soldo nachkommen, eine führende Rolle zu spielen. "Es muss mein Anspruch sein, Führungsspieler zu sein. Dass ich das Aushängeschild im Verein bin, ist mir klar", betonte Podolski, der von 2003 bis 2006 schon einmal für die Kölner gespielt hat.

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Kein Problem mit Ballack

Die Auseinandersetzung mit Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, dem er während der Partie gegen Wales eine Ohrfeige verabreicht hatte, sieht er als beendet an. "Ich habe mich bei Michael in aller Form entschuldigt, und er hat die Entschuldigung angenommen. Das war ein Fehler von mir, der hätte mir nicht passieren dürfen", sagte Podolski, "mein Verhältnis zu Michael ist gut. Genau wie vorher."

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