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Großer Preis von Großbritannien - Kolumne: Sebastian Vettels fette Beute

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Kolumne zum Grossen Preis von Grossbritannien  

Vettels fette Beute

22.06.2009, 09:41 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Aus Silverstone berichtet Elmar Brümmer

An diesem Rennwochenende unschlagbar: Sebastian Vettel. (Foto: imago)An diesem Rennwochenende unschlagbar: Sebastian Vettel. (Foto: imago) Der Sieger-Daumen: Wie Schumi. Die Überlegenheit: Wie Schumi. Die Schüchternheit außerhalb des Cockpits: Wie Schumi. Drei gute Gründe, warum Sebastian Vettel nach seinem dritten Grand-Prix-Sieg endgültig als Erbe des größtmöglichen Formel-1-Vermächtnises angesehen werden darf. Psychospielchen sind dem noch 21-Jährigen völlig fremd, aber der Druck vor dem Heimspiel beim Großen Preis von Deutschland in drei Wochen kommt nicht nur aus der Heimat.

Die ganze Branche weiß, dass nur noch Vettel den Brawn-Mercedes und damit den angehenden Weltmeister Jenson Button stoppen kann.

Erster Sieg im Trockenen Vettel dominiert in Silverstone
Ergebnis Rennen Verdienter Doppelsieg für Red Bull Racing

Live-Ticker Das Rennen in Silverstone zum Nachlesen
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Am Start mit geklebter Sohle

Der britische WM-Spitzenreiter hatte zwar in Silverstone mit kalten Reifen zu kämpfen, aber seine 25 Zähler Vorsprung auf Vettel sind immer noch komfortabel. Doch die Botschaft des Siegers und seines Siegerautos war eindeutig: Ein erster Schritt nach vorn ist gemacht. "Wir müssen jede einzelne Chance, jeden einzelnen Tag nutzen", sagt der jugendliche Herausforderer, "das Team ist sehr entschlossen, und wir wissen, wo wir sein möchten. Wir wollen gewinnen. Das ist die einzige Art und Weise, wie wir das Blatt wenden können. Diesem Kampf stellen wir uns." Abergläubisch, wie er ist, sollte er das paar Rennfahrerschuhe aus Silverstone weitertragen. Beim einen Schuh hatte sich kurz vor dem Start die Sohle gelöst, Sekundenkleber rettete Situation und Siegfahrt.

Fotos, Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Grand Prix in Silverstone

Konstrukteur Newey bringt den Red-Bull-Boliden auf Zack

Kämpfen und konzentrieren - so wie der Heppenheimer die Schmach des selbst vergebenen Sieges beim Großen Preis der Türkei ausgerechnet in der Höhle des britischen Löwen wettmachte, kann auch der weitere Weg in der zweiten Saisonhalbzeit aussehen. Der ungefährdete Erfolg, bei dem Vettel scheinbar nach Belieben eine Runde schneller als die Konkurrenz fahren konnte, hat mit dem neuesten Coup des ebenso brillanten wie stillen Star-Konstrukteurs Adrian Newey zu tun. Das war der ältere Herr mit der hohen Stirn, der neben Vettel und Mark Webber auf dem Podium stand und Opfer der Champagner-Orgie wurde. Der Brite hat schon Weltmeister-Autos für Williams und McLaren konstruiert, und hält große Stücke auf Vettel. Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit - Newey hat zum dritten Mal in diesem Jahr Hand an die rasende Red-Bull-Dose gelegt. Die breite Fahrzeugnase und das gestufte Heck machen den blau-roten Boliden zum schnellsten Auto im Feld - findet nicht nur Experte Niki Lauda.

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Vettel: "Bedaure ein wenig, dass ich kein Brite bin"

Vettel hüpfte vor Freude auf seinen neuen Dienstwagen, als sein erster Formel-1-Erfolg im Trockenen unter Dach und Fach war, und wiederholte später stets die gleichen Vokabeln: "Das Auto war fantastisch, einfach unglaublich." Der Lohn vieler Nachtschichten, denn erst in letzter Minute wurden die entscheidenden Teile fertig für den Einsatz in Silverstone. Wie gut, dass die Red-Bull-Rennfabrik nur eine halbe Stunde von der Rennstrecke entfernt liegt. "Das hat sich bezahlt gemacht", sagte ein strahlender Vettel. Entsprechend groß war auch die Anzahl der Sympathisanten unter den 120.000 Zuschauern, die für den Triumphator applaudierten. "Ich bedaure es ein wenig, dass ich kein Brite bin, denn die Fans sind fantastisch", fand der Heppenheimer. Die Revanche ist schon fixiert, wenn es nach Ross Brawn geht: "Ich hoffe, dass wir Sebastian in Deutschland heimzahlen können, was er uns heute angetan hat.“

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Rennen Verdienter Doppelsieg für Red Bull Racing
Qualifying Sebastian Vettel rast zur Pole Position
3. freies Training Nico Rosberg dreht schnellste Runde
2. freies Training Red-Bull-Duo nicht zu schlagen
1. freies Training Sebastian Vettel hat alles im Griff

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