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HSV: Uwe Seeler vermittelt zwischen Hoffmann und Beiersdorfer

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Hamburger SV  

Machtkampf: Uwe Seeler fordert Ende des Streits

22.06.2009, 17:21 Uhr | dpa

Uwe Seeler macht sich Sorgen um die Zukunft des HSV. (Foto: imago)Uwe Seeler macht sich Sorgen um die Zukunft des HSV. (Foto: imago) Uwe Seeler hat die Führung des Hamburger SV aufgefordert, ihren Streit beizulegen. Knapp zwei Wochen vor dem Trainingsauftakt des Bundesligisten ist zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann und Sportchef Dietmar Beiersdorfer ein Machtkampf entbrannt.

"Beide müssen schnell wieder eine gemeinsame Linie finden und die neue Saison planen. Das ist wichtiger", sagte HSV-Idol Seeler. "Meinungsverschiedenheiten gibt es immer. Aber beide sind gestandene Männer, die müssen die Sache ausdiskutieren." Seeler kann keine grundsätzlichen Probleme erkennen, die einen Machtkampf zuließen oder gar eine Trennung voneinander rechtfertigten. "Man erlebt immer wieder Eitelkeiten, die nicht schön sind", sagte der Ehrenspielführer, aber hier gehe es um die Zukunft des Vereins: "Ich kann nur hoffen, dass alle schnell die Kurve kriegen."

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Hoffmann kontra Beiersdorfer

Hoffmann soll die Transferpolitik des Vereins als verfehlt kritisiert und die Scouting-Abteilung mit fünf hauptamtlich beschäftigten Talente-Spähern als "Geldvernichtungsmaschine" bezeichnet haben. Zudem wird dem Klubchef nachgesagt, er wolle die Kompetenzen des Sportchefs beschneiden. Dass der HSV noch keinen neuen Spieler für die nächste Saison verpflichtet hat, soll auch dem Konflikt der beiden Entscheidungsträger geschuldet sein. Seeler spricht sich allerdings gegen voreilige Transfers aus: "Es macht keinen Sinn, Geld für Mittelmaß auszugeben. Dann lieber warten. Man muss Spieler holen, die man tatsächlich braucht und die auch zum Verein passen."

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Aufsichtsrat greift ein

Jetzt will der Aufsichtsrat für Entspannung im Machtkampf sorgen. Das Kontrollgremium erwartet die Einschätzungen der miteinander im Streit liegenden Vorstandsmitglieder und will anschließend beide auf eine Linie einschwören. "Da ist einiges hochgekocht. Dietmar Beiersdorfer hat das Gespräch mit mir gesucht. Das ist leider an die Öffentlichkeit gedrungen, und so ist Brisanz in die Sache geraten", sagte Aufsichtsratschef Horst Becker.

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