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Hockenheim beschließt den Formel-1-Ausstieg

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Rund um den Rennzirkus  

Hockenheim beschließt den Formel-1-Ausstieg

23.06.2009, 22:58 Uhr | dpa

Keine Formel 1 mehr am Hockenheimring. (Foto: imago)Keine Formel 1 mehr am Hockenheimring. (Foto: imago) Die Stadt Hockenheim hat die Ampeln für das Formel-1-Rennen auf dem gleichnamigen Ring erst einmal auf rot gestellt. Die Kommune sieht sich außerstande, die prognostizierten sechs Millionen Euro Defizit für das Rennen im kommenden Jahr zu tragen. "Wir wollen aus unserer Rolle heraus, nämlich aus der Promoterrolle. Wir können und wollen 2010 nicht durchführen", sagte Oberbürgermeister Dieter Gummer.

Die 21.000-Einwohnerstadt ist mit 94 Prozent Hauptanteilseigener an der Betreibergesellschaft. Daher muss die Kommune auch den größten Teil der Verluste mit der Formel 1 tragen. 2010 endet der aktuelle Vertrag mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone.

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Es gibt noch Hoffnung

Ein endgültiges Aus für die Königsklasse des Motorsports müsse die einstimmige Entscheidung des Gemeinderats nicht bedeuten. Dies betonte Gummer nach der Sitzung in der Stadthalle. Mit dem Beschluss habe der Gemeinderat gleichzeitig die "Möglichkeit eröffnet, weitere Optionen umzusetzen. Darunter ist sehr vieles vorstellbar und hier sind wir auch in der Diskussion". In einem Brief schlug Formel-1-Rechtemitinhaber Bernie Ecclestone bereits vor, dass man gemeinsam an einer Lösung arbeiten werde. Denkbar ist, dass der Brite selbst als Veranstalter auftritt. Prüfen will der 78-Jährige auch, ob der Hockenheimring überhaupt ohne finanziellen Schaden aus dem Vertrag für 2010 herauskommen kann.

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Finanzielle Verluste zu hoch

Dem Streckenbetreiber machen seit 2004 die wachsenden Verluste durch die Formel-1-Rennen zu schaffen. Nur durch das PS-Spektakel der Königsklasse schreibt die Hockenheimring GmbH nach eigenen Angaben Rote Zahlen. Um die finanziellen Belastungen zu reduzieren, wechselt sich Hockenheim seit 2006 bereits jährlich mit dem Nürburgring als Ausrichter für den deutschen Grand Prix ab. Am 12. Juli ist der Eifelkurs an der Reihe. 2010 wäre der Hockenheimring eigentlich wieder dran.

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Hockenheim ist seit 1970 dabei

Seit 1970 ist der Hockenheimring Gastgeber für Formel-1-Rennen. 31 Mal machte der PS-Zirkus seitdem Station auf dem nordbadischen Traditionskurs. 1932 eröffnet, wurde die Strecke 2002 mit großem Aufwand umgebaut. Insgesamt 120.000 Zuschauer können die Renn-Veranstaltungen auf dem Ring verfolgen. Zwischen 1977 und 2006 fand der Große Preis von Deutschland mit Ausnahme von 1985 jedes Jahr in Hockenheim statt.

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