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FC Energie Cottbus: Piplica beendet seine Karriere

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FC Energie Cottbus  

Piplica beendet seine Karriere

24.06.2009, 11:40 Uhr | FUSSBALL.DE

Tomislav Piplica packt seine Handschuhe endgültig in den Schrank. (Foto: imago)Tomislav Piplica packt seine Handschuhe endgültig in den Schrank. (Foto: imago) Am 30. Spieltag der Saison 2001/02 wurde Tomislav Piplica unsterblich. Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach köpfte der Torhüter von Energie Cottbus einen abgefälschten Schuss des Gegners mit dem Hinterkopf in den eigenen Kasten. "Es ist meine Schuld. Ich habe gedacht, der Ball fällt auf die Latte", sagte der Keeper nach der denkwürdigen Aktion, die in der Folge große Wellen schlug.

Das kuriose Missgeschick erhielt nicht ganz zu unrecht das Prädikat "Eigentor des Jahres" und bescherte dem Keeper der Lausitzer jede Menge Lacher. Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem "Raab der Woche", die der Bosnier sich sogar selbst in der Show des Entertainers Stefan Raab abholte.

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Mit 40 ist Schluss

Humor war immer eine Stärke von Tomislav Pipilca, der 1998 von Hajduk Split zu Energie wechselte und insgesamt 259 Pflichtspiele für die Cottbuser absolvierte - die große Mehrheit davon absolut fehlerlos. Im Alter von 40 Jahren beendet Pipi jetzt seine Karriere, soll dem aktuellen Erstliga-Absteiger aber erhalten bleiben: "Tomislav Piplica hat große Verdienste und genießt hohes Ansehen in der Öffentlichkeit und im Verein", würdigte Cottbus-Manager Steffen Heidrich seinen ehemaligen Kollegen. Klar, dass man einen derartigen Spieler nicht einfach so ziehen lässt: "Er wird in Zukunft Repräsentant des FC Energie gegenüber Partnern und unseren Fans." Zudem soll Piplica die Torwart-Talente des FC Energie trainieren und für den neuen Coach Claus-Dieter Wollitz als Scout tätig sein.

Abschiedsspiel für den Publikumsliebling

Vielleicht sieht man den neunfachen bosnischen Nationalspieler irgendwann sogar als Cheftrainer in der Bundesliga wieder. Derzeit absolviert er einen Sonderlehrgang seines Verbands Bosnien-Herzegowinas, in dem er die A-Lizenz erwerben will. Den Fans in Cottbus wird sich Piplica aber noch ein letztes Mal im Tor seines Klubs präsentieren. Der dienstälteste Energie-Profi, der in Cottbus zuletzt hinter Gerhard Tremmel nur noch die Nummer zwei war, bekommt von seinem Verein ein Abschiedsspiel spendiert. 2000 und 2006 stieg er mit den Lausitzern in die Bundesliga auf und schaffte als Stammkeeper und Publikumsliebling dreimal den Klassenerhalt. Daran will der Verein mit der besonderen Geste erinnern - vermutlich auch, weil es zuletzt so viel nicht zu feiern gab beim Fußball-Klub Energie.

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