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FIA-Präsident Max Mosley: "Jetzt herrscht Frieden"

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Rund um den Rennzirkus  

FIA-Präsident Max Mosley: "Jetzt herrscht Frieden"

24.06.2009, 13:42 Uhr

Die Formel 1 bleibt bestehen. (Foto: imago)Die Formel 1 bleibt bestehen. (Foto: imago) Eigentlich war es schon fünf nach zwölf, die Spaltung der Formel 1 nur noch reine Formsache. Doch kurz vor dem endgültigen Aus der Königsklasse des Motorsports verkündete heute FIA-Präsident Max Mosley, dass die Konkurrenzserie der Teamvereinigung FOTA verhindert werden konnte. Dass der Brite verkündete, nach dem Ende seiner Amtszeit im Oktober sich nicht zur Wiederwahl stellen wolle, könnte einer der Gründe für die Einigung sein.

Die beiden verfeindeten Seiten trafen sich zu Gesprächen in Paris, wo die Entscheidung dann auch mitgeteilt wurde. "Jetzt herrscht Frieden", wurde Mosley in britischen Medien zitiert.

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Es ging nicht mehr um die Sache

"Wir haben eine Übereinkunft zur Kostenreduktion gefunden", sagte Mosley. Die von ihm gewollte Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro hatte den heftigsten Konflikt in der Formel-1-Geschichte entfacht. Letztlich ging es aber nicht mehr nur um die Sache, sondern um eine weitere Zusammenarbeit mit Mosley. Der englische Jurist trat insbesondere aus Sicht der FOTA, der Williams und Force India nach deren vorbehaltloser Nennung für die kommende Saison nicht mehr angehören, als Alleinherrscher auf.

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Vorerst keine Details zur Einigung

Dazu passt irgendwie auch, dass es Mosley war, der die Rettung verkündete. Von der Teamvereinigung FOTA war unmittelbar nach Mosleys Worten nichts zu hören. Details über die Einigung wurden vorerst auch nicht bekannt. Mosley erklärte zur Kostenfrage allerdings: "Ziel ist es, in zwei Jahren das Ausgabenniveau der frühen 90er Jahre zu erreichen."

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Vielzahl von Treffen zwischen FIA und FOTA

Die Teams machten sich von Beginn an für eine schrittweise Eindämmung der Ausgaben stark. Trotz des gemeinsamen Ziels konnten sich FIA und FOTA bei einer Vielzahl von Treffen, ob am Londoner Flughafen oder an den Rennstrecken dieser Welt, bis zur Last-Minute-Entscheidung nicht auf einen Weg verständigen. Die FOTA-Rennställe Ferrari, McLaren-Mercedes, Renault, Toyota, BMW-Sauber, BrawnGP sowie Red Bull und Toro Rosso kündigten am vergangenen Freitag eine eigene Serie an. Sogar ein Rennkalender tauchte bereits auf.

Haug: "Unser Sport wird noch viel besser werden"

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hat die Einigung mit großer Begeisterung aufgenommen. "Das ist ein großartiger Erfolg für die Formel 1, die Zuschauer, die Medien, die Teams und alle Aktiven", sagte er. "Ohne die Konfrontationen der letzten Monate wird unser Sport noch viel besser werden", prophezeite Haug. "Jetzt passiert, was sich alle Zuschauer so sehr wünschen wie wir - nur der Wettbewerb auf der Strecke steht im Mittelpunkt."

Gibt es neues Concorde Agreement?

Medienberichten zufolge soll die Einigung mit dem Bekenntnis der FOTA-Teams zur Formel 1 verbunden sein. Ein entsprechendes und bis 2012 gültiges Concorde Agreement, das unter anderem die Verteilung der Gelder regelt, soll demnach unterzeichnet werden.

13 Teams gehen 2010 an den Start

Nach der Einigung gab die FIA auch die endgültige Liste der Teams für die WM im kommenden Jahr bekannt. Neben allen aktuellen zehn Rennställen, darunter auch den acht der Teamvereinigung FOTA mit Wortführer Ferrari, wurden die drei neuen Teilnehmer Campos Meta aus Spanien, Manor GP aus Großbritannien und Team USF1 aus Amerika genannt. Damit werden 13 Teams 2010 an den Start gehen.

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