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Pferdesport: Isabell Werth nimmt Stellung zu den Dopingvorwürfen

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Reitsport  

Isabell Werth: "Wollte nicht manipulieren"

12.02.2010, 23:02 Uhr | t-online.de, sid

Isabell Werth will nicht betrogen haben. (Foto: imago)Isabell Werth will nicht betrogen haben. (Foto: imago) "Das war der schlimmste Tag meines Lebens", sagt Isabell Werth - und das nimmt man der Dressurreiterin ohne weiteres ab. Gestern wurde bekannt, dass ihr Pferd Whisper beim Pfingstturnier in Wiesbaden mit verbotener Medikation an den Start gegangen ist.

Die fünffache Olympiasiegerin zeigt sich geschockt und beteuert, nicht bewusst betrogen zu haben: "Ich bin reinen Gewissens nach Wiesbaden gefahren. Doch der Riesenfehler ist passiert. Ich mache mir große Vorwürfe."

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Medikament in Absprache mit dem Arzt verabreicht

Werth fühlt sich nun zu Unrecht "in eine Ecke gerückt, in die ich nicht gehöre". Von bewusstem Doping will sie nichts wissen. Das Mittel Fluphenazin, dass bei Whisper in der A-Probe nachgewiesen wurde, habe Werth in Absprache mit ihrem Schweizer Tierarzt Hans Stihl angewendet, um dem Pferd, das an der Zitterkrankheit leidet, "den Alltag zu erleichtern": "Ich wollte mit dem Medikament doch keine Leistung manipulieren, es ging nicht um fitspritzen. Es war eine therapeutische Maßnahme."

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Werth bleibt gesperrt

Die Sperre durch den Weltverband bleibt unterdessen bestehen. Das entschied das Tribunal der FEI nach einer telefonischen Anhörung der 39-Jährigen. Die erfolgreichste Reiterin der Welt hatte auf einen Protest gegen die vorläufige Suspendierung verzichtet und darf damit in der kommenden Woche nicht beim CHIO in Aachen starten. Auch auf die Öffnung der B-Probe verzichtet Werth.

Professor kritisiert Werths Erklärung

Der Pharmakologe Manfred Kietzmann hält Werths Erklärungen zur positiven Doping-Probe bei ihrem Pferd Whisper für "sehr seltsam". Der Professor der Tierärztlichen Hochschule Hannover sagte: "Das ist nicht ganz nachvollziehbar und nicht ganz glaubwürdig." Die Dressurreiterin hatte erklärt, dass ihr Tierarzt das Pferd wegen der sogenannten Zitterkrankheit mit dem Medikament Modecate behandelt habe, das den Wirkstoff Fluphenazin enthalte. Fluphenazin ist für Pferde nicht zugelassen und steht auf der Dopingliste des Weltverbandes FEI.

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