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Mosley gekränkt: FIA-Präsident droht den Teams erneut

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Rund um den Rennzirkus  

Mosley gekränkt: FIA-Präsident droht den Teams erneut

26.06.2009, 07:22 Uhr

Kann nicht locker lassen: FIA-Präsident Max Mosley (Foto: xpb.cc)Kann nicht locker lassen: FIA-Präsident Max Mosley (Foto: xpb.cc) Friede, Freude, Eierkuchen - von wegen. Schien nach der Einigung zwischen der FIA und der FOTA die Formel 1 endgültig gerettet, sieht die Situation nur wenige Stunden danach schon wieder gänzlich anders aus. Max Mosley droht den Teams in einem Brief an FOTA-Präsident Luca di Montezemolo, den Deal doch noch platzen zu lassen.

Der britische FIA-Präsident ist alles andere als glücklich über die Darstellung der Ereignisse durch die Teamvereinigung - und fordert nun eine sofortige Richtigstellung.

Was denken Sie: Ist Mosleys Drohung nur heiße Luft, oder meint es der Brite wirklich ernst? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels und diskutieren Sie mit den anderen Usern.

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Mosley: "Schlicht und einfach Unsinn"

Aus Mosleys Sicht hatte die FOTA verbreiten lassen, er übergebe mit sofortiger Wirkung seine Formel-1-Tätigkeiten an Michel Boeri, er sei aus dem Amt gezwungen worden und er werde nach Oktober nicht mehr in der FIA tätig sein. Diese Darstellung sei "schlicht und einfach Unsinn", heißt es in dem einseitigen Brief. Die Aussage, er sei ein Diktator, habe ihn so gekränkt, dass Mosley damit droht, die Einigung zu widerrufen.

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Doch noch eine Kandidatur im Oktober?

"Wenn Sie wünschen, dass unsere Vereinbarung eine Überlebenschance hat", so Mosley weiter, "dann müssen Sie und die FOTA Ihre Handlungen sofort richtigstellen." Zudem fordert Mosley eine Entschuldigung, zu der es bisher noch nicht gekommen sei. Daher möchte er sich entgegen der ursprünglichen Rücktrittsankündigung seine "Optionen offen halten", was eine weitere Kandidatur im Oktober angeht.

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Bislang keine Entschuldigung durch die FOTA

"Zumindest bis Oktober bin ich mit voller Amtsgewalt Präsident der FIA", erklärt der Brite. Die erste Gelegenheit, sich bei Mosley zu entschuldigen, hat die Teamvereinigung unterdessen verstreichen lassen. Bei der gestrigen Pressekonferenz wurde das Thema mit keinem Wort erwähnt. Ob di Montezemolo zu diesem Zeitpunkt den Brief bereits gelesen hatte, ist allerdings nicht bekannt.

Kein öffentliches Zelebrieren gegenüber Mosley

Der Deal, um den es hier geht, sah in vereinfachter Form folgendermaßen aus: Max Mosley lässt die von ihm geplante Budgetobergrenze fallen und akzeptiert stattdessen das Kompromissangebot der Teamvereinigung FOTA, dankt außerdem am Ende seiner Amtszeit im Oktober endgültig ab. Die FOTA wiederum verspricht ihrerseits, ihren Triumph gegenüber Mosley nicht öffentlich zu zelebrieren, damit am Ende beide Seiten ihr Gesicht bewahren können.

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