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Bernd Schneider muss seine Karriere beenden

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Bayer 04 Leverkusen  

Bernd Schneider muss seine Karriere beenden

26.06.2009, 12:36 Uhr | t-online.de

Bernd Schneider beendet seine Karriere als Fußballer. (Foto: imago)Bernd Schneider beendet seine Karriere als Fußballer. (Foto: imago) Bernd Schneider hört auf: Zwei Wochen nach dem Kreuzbandriss des Nationalstürmers Patrick Helmes wartet Bayer 04 Leverkusen mit der nächsten Hiobsbotschaft auf. Der 81-malige Nationalspieler Schneider zählte bei den Rheinländern genau ein Jahrzehnt lang zu den spielbestimmenden Figuren - bis zu einer Verletzung des Rückenmarks vor einem Jahr. Vergangene Saison kam Schneider nur noch ein Mal zum Einsatz. "Ich folge dem Ratschlag meiner Ärzte", kommentiert Schneider sein Karriere-Ende.

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Emotionale letzte Minuten

Unvergessen wird Schneider sein letzter Auftritt im Bayer-Dress bleiben. Am 16. Mai 2009 kehrte der 35-Jährige nach 389-tägiger Zwangspause in die Bundesliga zurück - unter den Ovationen des Leverkusener Anhangs. "Ich fand es einfach schön und beeindruckend, wie sich alle mit mir gefreut haben, dass ich wieder dabei bin" sagte Schneider im Gespräch mit dfb.de.

Eine letzte Torvorlage

An jenem 33. Spieltag absolvierte Schneider in Düsseldorf im Derby gegen Gladbach (5:0) die letzten 17 Spielminuten an Stelle des jungen Toni Kroos'. Fünf Minuten darauf lieferte Schneider seine letzte Vorlage: zum 4:0 durch Michal Kadlec ().

Es gibt ein Leben neben und nach dem Fußball

"Der Abschiedsschmerz ist groß", gestand Schneider. "Es ist schon ärgerlich, wenn man auf eine solche Weise seine Karriere beenden muss." Doch die Probleme seit seinem Sportunfall im April 2008 ließen keine andere Entscheidung zu. "Ich trage Verantwortung für meine Familie."

Überragend im WM-Finale 2002

Aus zahlreichen unvergessenen Auftritten des Edeltechnikers ragt jener im WM-Endspiel 2002 heraus. Rudi Völler - vor und nach seinem Engagement beim DFB auch Schneiders Wegbegleiter als Sportdirektor in Leverkusen - führte seinerzeit die Nationalelf ins Finale von Yokohama. Dort verdiente sich Schneider dank einer bemerkenswerten Leistung gegen Rekord-Weltmeister Brasilien den Beinamen "Weißer Brasilianer". Die 0:2-Niederlage gegen den Favoriten verhinderte jedoch auch Schneider nicht.

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