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Zwei Mal Gold für Fischer und Reinhardt

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Kanu-EM  

Zwei Mal Gold für Fischer und Reinhardt

08.02.2013, 10:07 Uhr | dpa

Fischer (r.) und Reinhardt nach ihrer Fahrt zu EM-Gold im Zweierkajak.Fischer (r.) und Reinhardt nach ihrer Fahrt zu EM-Gold im Zweierkajak. Doppelt vergoldetes Familientreffen auf dem Heimsee für Fanny Fischer, erfolgreicher EM-Auftakt für Katrin Wagner-Augustin und gleich dreimal Edelmetall bei der Staffel-Premiere: Die deutschen Kanuten haben bei den Titelkämpfen in Brandenburg kräftig abgeräumt und sieben Medaillen in zwölf Disziplinen über 200 Meter eingefahren.

Gold erpaddelten sich die Olympiasiegerinnen Fanny Fischer und Nicole Reinhardt im Kajak-Zweier. Bei der 4x200-Meter-Staffelpremiere holten sich die beiden zusammen mit Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth ebenfalls den Titel.

Bronze für den Canadier-Zweier

Der Kajak-Vierer um die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin musste sich mit Silber hinter dem Dauerrivalen Ungarn ebenso zufrieden geben wie der Essener Sprint-Weltmeister Jonas Ems im Kajak-Einer. Über Bronze durfte sich das Karlsruher Duo Robert Nuck/Stefan Holtz im Canadier-Zweier freuen. Die deutsche Canadier-Staffel verbuchte ebenso den zweiten Platz wie die Herren-Kajak-Staffel.

Lob von der Rekordolympionikin

Mit einer Entscheidung um "fünf Zentimeter" verwies Fischer mit Reinhardt den ungarischen Parade-Zweier Katalin Kovács/Natasa Janic auf den Silber-Platz. "Die Fahrt war super wacklig, und wir sind gefühlt fast 20 Mal reingefallen", sagte die 22-jährige Fischer. Während sie im Ziel noch zweifelte, war sich Reinhardt gleich bei der Zieleinfahrt sicher. "Klar war das knapp, aber so sind Sprintrennen nun mal", betonte Reinhardt, die im Zweier von Peking mit Fischer über 500 Meter als Vierte noch Edelmetall verpasst hatte. Dass es dann beim Heimspiel reichte, freute beide besonders. "Die Medaille hat einen sehr großen Stellenwert", sagte Fischer nach dem Finale vor den Augen von Vater Frank, der selbst einmal Weltmeister war, und Tante Birgit. "Das war ein starkes Rennen", befand Rekordolympionikin Birgit Fischer an ihrem Heimsee.

Wagner-Augustin mit Rang zwei unzufrieden

Nicht so recht zufrieden war Wagner-Augustin mit dem Abschneiden bei ihrer ersten EM-Entscheidung. Gleich nach der Siegerehrung streifte sie sich die Silber-Medaille vom Hals. "Warum soll ich gute Laune haben?", fragte die Potsdamerin, "wir haben nicht gewonnen". Der Vierer mit ihr sowie den Olympiasiegerinnen Conny Waßmuth und Carolin Leonhardt plus Neuling Tina Dietze lag auf Siegkurs, ehe Ungarn im Schlusssprint noch vorbei raste.


Teamspirit in der Staffel

Sprintweltmeister Ems befürchtete zunächst, zu den Geschlagenen zu gehören, als er nach seiner Silberfahrt am Steg anlegte. "Aber jetzt bin ich doch Zweiter und habe nicht die Holzmedaille", sagte der 22-Jährige. Der lange erkrankte Tim Wieskötter trug den achten Rang des sonst vom Erfolg verwöhnten Zweier mit Ronald Rauhe mit Fassung: "Es war wichtig, dass ich dabei war", sagte der Athen-Goldgewinner. "Der Topspeed fehlt einfach noch." Beide Athleten hoffen auf eine gemeinsame WM-Chance Mitte August in Kanada. Den Teamspirit erlebte Rauhe dann in der Staffel, die er als Schlusspaddler zu Rang zwei führte.

Konzentration auf die olympischen Klassen

Am schnellsten Tag der Heim-EM mit den nicht-olympischen 200-Meter-Rennen blieb der Deutsche Kanu-Verband im Soll. "Das ist im Rahmen der Erwartungen, aber abgerechnet wird nach den olympischen Disziplinen", sagte DKV-Generalsekretär Wolfgang Over. Am Wochenende wollen die in allen 15 Finals über 500 und 1000 Meter vertretenen deutschen Kanuten die Edelmetall-Jagd richtig starten. "Die 200 Meter sind nicht unsere Lieblingsstrecke", gestand Bundestrainer Reiner Kießler. Während einige Nationen wahre Sprintspezialisten ausbilden, setzt der DKV voll auf die olympischen Klassen. Sollten die Kurzrennen oder die neu ins EM-Programm aufgenommene Sprintstaffel 2016 olympisch werden, dürfte sich das ändern.

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