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FC Bayern München verwarnt Franck Ribéry

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FC Bayern verwarnt Franck Ribéry

04.07.2009, 16:59 Uhr | dpa

Brach das Training aufgrund einer Blase ab: Franck Ribéry (Foto: ddp) Der FC Bayern München will sich bestimmte Verhaltensweisen seiner Spieler nicht bieten lassen. Dazu gehören auch öffentliche Äußerungen wie sie Franck Ribéry in der französischen Sportzeitung "L'Equipe" kundgetan hat. Deshalb hat der Rekordmeister dem Mittelfeldspieler die gelbe Karte gezeigt und will einen Verhaltenskatalog aufstellen, an den sich alle Spieler zu halten haben. "Den Spielern sollen Grenzen gezeigt werden, die nicht überschritten werden dürfen. Öffentlich darf man sich so nicht äußern", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger in einem Interview mit der Münchner "tz".

Nerlinger reagierte damit auf Ribérys öffentlich vorgetragenen Wunsch, die Bayern vorzeitig verlassen zu wollen und zu Real Madrid zu wechseln.

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Nerlinger: "Er wird sich beruhigen"

Das harte Vorgehen gegen die Bayern-Profis sei auch im Sinne des neuen Trainers Louis van Gaal, betonte Nerlinger: "Van Gaal ist sehr autoritär - und ich werde ihn dabei bedingungslos unterstützen." Weitere Probleme mit Ribéry, der in der "L'Equipe" mit "ich will weg, ich will gehen. Es wird Real oder nichts", zitiert wird, erwartet Nerlinger nicht. "Es wurde alles gesagt. Ribéry wird beim FC Bayern bleiben", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi, "wir sind jetzt auf dem Weg, eine sehr stabile und dominante Mannschaft aufzubauen, die auf Sicht auf eine Stufe mit dem FC Barcelona kommen kann. Und da ist Franck ein wichtiger Baustein. Wenn er das verinnerlicht hat, wird er sich beruhigen und auf Fußball konzentrieren."

Toni und Lucio bleiben wohl auch

Ähnliches gelte für den Brasilianer Lucio und den Italiener Luca Toni. "Ich bin fest davon überzeugt, dass sie beim FC Bayern bleiben und uns weiterhelfen können. Luca muss sich dem Konkurrenzkampf stellen, und Lucio spielt in den Planungen von van Gaal eine wichtige Rolle."
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Ribérys Verletzung ist kein Vorwand

Nerlinger glaubt nicht, dass der französische Nationalspieler Ribéry seinen Abgang provoziere. "Franck muss sich überlegen, ob er diesen Weg, Dinge provozieren zu wollen, mit sich vereinbaren kann", sagte der Sportdirektor. Er vermutet, dass der Dribbelkünstler zu sehr von seinem Umfeld beeinflusst wird: "Er wird momentan vielleicht zu Dingen getrieben, die er selbst gar nicht so gut findet." Ribérys derzeitige Trainingspause bereitet den Bayern keine Sorgen. "Franck hat Probleme mit der Achillessehne, Entzündungen auf beiden Seiten. Das ist keine Erfindung und kein Vorwand."

Zweifel, ob Real noch Geld hat

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer glaubt unterdessen, dass sich Real Madrid den Franzosen gar nicht mehr leisten kann. "Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass Real nach all den Einkäufen in den letzten Wochen noch Geld für Ribéry übrig hat. Zuletzt haben sich auch noch Benzema von Lyon geholt", sagte er der "Bild"-Zeitung. Der spanische Rekordmeister hat bisher rund 220 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, darunter 94 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo und 65 Millionen Euro für den Brasilianer Kaká.

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