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Hitler-Aussagen: Bernie Ecclestone rudert zurück

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Rund um den Rennzirkus  

Nach Skandal: Bernie Ecclestone rudert zurück

06.07.2009, 17:34 Uhr | dpa, sid

Bernie Ecclestone relativiert seine Äußerungen. (Foto: imago) Bernie Ecclestone relativiert seine Äußerungen. (Foto: imago) Bernie Ecclestone versucht die Wogen zu glätten. Nach der großen Empörung wegen seiner Äußerungen über Adolf Hitler sagte der Formel-1-Boss in der "Bild"-Zeitung: "Das alles war ein großes Missverständnis. Wir haben über Strukturen gesprochen und dass es manchmal gut sein kann, wenn etwas uneingeschränkt und stringent behandelt und entschieden wird. Dann bin ich gefragt worden, ob ich Diktatoren kennen würde."

Skandal Ecclestone lobt Hitlers Tatkraft

Ecclestone relativiert Aussagen

Ecclestone hatte sich in einem "Times"-Interview positiv über Adolf Hitler geäußert. Nun relativierte er seine Aussagen, um den entstandenen Schaden in Grenzen zu halten. Er habe Hitler nicht als positives Beispiel aufgeführt, sondern nur darauf hingewiesen, dass dieser vor seinen fürchterlichen Verbrechen erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gewirkt habe, sagte der Brite.

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Rücktritt gefordert

Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, hatte den Rücktritt Ecclestones gefordert. Denn dieser sei wegen seiner Einstellung nicht geeignet, eine Organisation wie die Formel 1 zu leiten. Daher sollten sich dessen Vertragspartner, Formel-1-Teams und Fahrer von Ecclestone distanzieren. Ecclestone betonte, dass er niemals auf die Idee gekommen wäre, die Gefühle einer Gemeinschaft zu verletzen. "Viele Personen meines engsten Freundeskreises sind Juden. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemals Minderheiten attackieren würde."

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Oettinger sagt Treffen ab

Unterdessen hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger ein geplantes Treffen mit Ecclestone abgesagt. "Das hat der Ministerpräsident am Wochenende nach Bekanntwerden der Äußerungen entschieden", sagte Regierungssprecher Christoph Dahl. Eigentlich wollte Oettinger an diesem Sonntag am Rande des Großen Preises von Deutschland auf dem Nürburgring mit Ecclestone über die Zukunft des Formel-1-Rennens auf dem Hockenheimring verhandeln. Das Gespräch solle nun ein Anwalt oder ein anderer Beauftragter des Landes führen.

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