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Formel 1: Ari Vatanen kandidiert als FIA-Präsident

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Rund um den Rennzirkus  

Ari Vatanen kandidiert als FIA-Präsident

10.07.2009, 17:07 Uhr | sid, Motorsport-Total.com, dpa

Ari Vatanen stellt sich im Oktober der Wahl zum FIA-Präsidenten. (Foto: imago)Ari Vatanen stellt sich im Oktober der Wahl zum FIA-Präsidenten. (Foto: imago) Der frühere Rallye-Weltmeister Ari Vatanen will Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA und damit Nachfolger des umstrittenen Briten Max Mosley werden. "Viele Mitgliedsverbände der FIA sind auf mich zugekommen und haben mich darum gebeten, deshalb werde ich bei den Wahlen im Oktober kandidieren", sagte der 57-jährige Finne, der 1981 die WM und darüber hinaus unter anderem viermal die Rallye Dakar gewonnen hatte.

"Die Zeit ist reif für einen Wechsel", sagte er. "Mein wichtigstes Ziel ist, zwischen den verschiedenen Meinungen innerhalb der FIA zu vermitteln und im Interesse aller Beteiligten für mehr Transparenz zu sorgen. Es ist die Pflicht des Präsidenten, Milliarden von Autofahrern und unseren großartigen Sport zu verteidigen."

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Der Finne sieht sich als Vermittler

"Die Zeit ist reif für einen Wechsel", sagte er. "Mein wichtigstes Ziel ist, zwischen den verschiedenen Meinungen innerhalb der FIA zu vermitteln und im Interesse aller Beteiligten für mehr Transparenz zu sorgen. Es ist die Pflicht des Präsidenten, Milliarden von Autofahrern und unseren großartigen Sport zu verteidigen." Seit 1999 ist Vatanen Mitglied des Europaparlaments.

Erster offzieller Kandidat für Mosleys Nachfolge

Der amtierende FIA-Präsident Mosley hatte vor drei Wochen angekündigt, sich im Oktober nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen. Mittlerweile hat er allerdings angedeutet, diese Entscheidung noch einmal überdenken zu wollen. Mit Vatanen ist jetzt erstmals offiziell ein potenzieller Nachfolger im Rennen. Es ist noch unklar, ob er es bei der Wahl mit Gegenkandidaten zu tun bekommen wird.

Streit um die Zukunft der Königsklasse

Anlass für Mosleys Rücktrittankündigung war ein Kompromiss mit den acht rebellierenden FOTA-Teams. Ohne den Briten an der Spitze sollte es eine Lösung im Streit um die Zukunft der Formel 1 geben. Weil er sich allerdings offenbar über die öffentliche Darstellung der Einigung geärgert hatte, stellte Mosley danach in den Raum, vielleicht doch noch einmal anzutreten.

Mosley will bei Nachfolge mitreden

In Briefen an das World Motor Sport Council und alle Mitgliedsverbände hatte Mosley die Unabhängigkeit der FIA von den Automobilherstellern angemahnt und in Bezug auf einen möglichen Nachfolger angekündigt, bei mehreren Kandidaten eine eigene Empfehlung abgeben zu wollen. Mosley hatte dabei den früheren Ferrari-Teamchef und -Generaldirektor Jean Todt explizit nicht ausgeschlossen.

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Mit Vatanen könnte Ruhe einkehren

Auch der Amerikaner Nick Craw gilt als heißer Kandidat. Doch für die meisten Szenekenner ist Vatanen der Favorit auf das Präsidium - und außerdem ein Mann, mit dem auch die Formel-1-Teams ihren Frieden machen könnten. "Ari Vatanen ist eine respektable Person", findet zum Beispiel BMW Motorsport-Direktor Mario Theissen.

FIA hat weltweit über 200 Mitgliedsklubs

Er stellt aber auch klar, dass die Wahl letztendlich Angelegenheit der weltweit über 200 Mitgliedsklubs der FIA sei und nicht der verhältnismäßig kleinen Formel-1-Gemeinde. Vor allem auf Ebene der Teamvereinigung wolle man keine Empfehlungen abgeben: "Wir werden von der FOTA kein Kandidatenkarussell in Gang setzen." Mosley führt den Verband seit 1993 und überstand im vorigen Jahr unbeschadet die Vertrauensfrage nach seinem Sex-Skandal. Den FIA-Präsidenten wählt die Generalversammlung das nächste Mal am 21. Oktober.

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