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Bayern ohne Ribéry und Tore in Salzburg

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Bundesliga - Testspiele  

Bayern ohne Ribéry und Tore in Salzburg

11.07.2009, 00:36 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Salzburgs Serbe Sasa Ilic (li.) gegen Bayerns neuen Ukrainer Anatoli Timoschtschuk. (Foto: dpa)Salzburgs Serbe Sasa Ilic (li.) gegen Bayerns neuen Ukrainer Anatoli Timoschtschuk. (Foto: dpa) Mit einer Nullnummer startete der FC Bayern München in die neue Saison: Das erste Spiel nach zehn Tagen Training unter dem neuen Trainer Louis van Gaal endete für den Rekordmeister beim österreichischen Titelverteidiger Red Bull Salzburg torlos unentschieden. Die Bundesliga-Konkurrenz kommt dagegen langsam in Schuss: Eintracht Frankfurt, der 1. FC Nürnberg, Hannover 96, der Hamburger SV und der 1. FC Köln siegten jeweils in ihren Testspielen.

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Salzburg steht bereits vor erstem Ernstfall

Im strömendem Regen von Salzburg sahen 30.000 Zuschauer in der ausverkauften Red Bull Arena weder den verletzt daheim gebliebenen Bayern-Star Franck Ribéry noch Glanzpunkte. Auf dem ungewohnten Kunstrasen-Platz ging es den Gästen vor allem darum, mit dem Kennenlern- und Findungsprozess im Wettkampf zu beginnen. Salzburg immerhin muss schon am 15. Juli unter seinem neuen Cheftrainer Huub Stevens ein Qualifikationshinspiel zur Champions League gegen die Iren von Bohemians Dublin bestreiten und startet drei Tage später gegen Austria Wien in die österreichische Meisterschaft.

Weiter entwickeln

"Ich hoffe, dass wir ein bisschen sehen, was wir trainiert haben", hatte Stevens' Landsmann van Gaal vor dem ersten Test in der Vorbereitung angekündigt. Nachher zeigte sich der Neue nicht ganz zufrieden und bemerkte im DSF, es müsse mehr Kreativität einziehen und der Ball dürfe nicht so häufig verloren gehen. Am wichtigsten sei jedoch das Moment der Verlässlichkeit auf jeden einzelnen Mitspieler.

Gomez bleibt Geburtstagsgeschenk versagt

Deutlichste Veränderung nach erst zehn Arbeitstagen war die Raute im Mittelfeld hinter den Spitzen Mario Gomez und Miroslav Klose. Die einzigen hochkarätigen Torchancen hatte Neuzugang Gomez, dem an seinem 24. Geburtstag der Premieren-Treffer im Bayern-Trikot aber versagt blieb. Einen Schuss aus der Drehung konnte Salzburgs schwedischer Torwart Eddie Gustafsson parieren (35. Minute). Bei der zweiten Torchance verfehlte der ehemalige Stuttgarter das Tor knapp aus spitzem Winkel (40.).

Keine zu hohen Erwartungen

"Das war ein Vorbereitungsspiel. Da ging es nicht darum, den Gegner vom Platz zu fegen", sagte Gomez anschließend im DSF: "Wir wollen uns jetzt kennenlernen und finden. Es ist ganz normal, dass nicht alles so läuft, wie man es sich vorstellt." Dazu aber, erinnerte Mark van Bommel, blieben auch nur noch vier Wochen Zeit.

Timoschtschuk deutet Klasse an

Als zweiter der fünf eingesetzten Neuzugänge (der Kroate Ivica Olic fehlte gesperrt) bewies der Ukrainer Anatoli Timoschtschuk mit Übersicht und Ballsicherheit, dass er ebenfalls eine Verstärkung sein dürfte. Zentral vor der Abwehr agierte allerdings Kapitän van Bommel, über dessen Bestätigung in diesem Amt van Gaal nichts zu entlocken war. Zur Pause wechselte van Gaal die Startelf, bei der Jörg Butt das Tor hütete, komplett aus.

Ex-Bayer Niko Kovac geht in den Ruhestand

Den meisten Applaus gab es schon nach 15 Minuten, als der 37-jährige Niko Kovac, der in der Bundesliga für Bayern München, Bayer Leverkusen, Hertha BSC und den Hamburger SV aktiv war, nach einem letzten Kurz-Einsatz für Red Bull seine Profi-Karriere beendete und auf einer Ehrenrunde Abschied nahm. Er kümmert sich demnächst um den Salzburger Profi-Nachwuchs.

Frankfurt bricht den Bann

Bei Eintracht Frankfurt hieß es ebenfalls, Abschied zu nehmen: von Testspielniederlagen. Der erste Erfolg nach zuvor zwei Pleiten kam immerhin gegen den tschechischen Pokalsieger FK Teplice zu Stande. Die Hessen siegten mit 2:0, kurioserweise durch zwei Eigentore des Gegners. Im Trainingslager in Österreich hatte es eine 1:2-Niederlage gegen den Drittligisten WSG Wattens gegeben. Gegen den ukrainischen Rekordmeister Dynamo Kiew hatten die Hessen ebenfalls 1:2 verloren.

Charisteas lässt den Club jubeln

Der griechische Nationalspieler Angelos Charisteas sicherte mit zwei späten Toren Aufsteiger 1. FC Nürnberg einen Testspielsieg gesichert. Beim Drittligisten Erzgebirge Aue stellte Charisteas in der 80. und 82. Minute den 3:1-Erfolg sicher. In der ersten Halbzeit hatte Javier Pinola die Gäste vor rund 4000 Zuschauern in Führung gebracht (25.), Najeh Braham gelang für Aue nach der Pause der Ausgleich.

Zé Roberto debütiert beim HSV

Im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber Hamburger SV hat der ehemalige Bayer Ze Roberto einen 13:0-Sieg gegen den österreichischen Klub Raika Längenfeld miterlebt. Der Mittelfeldspieler nur in der ersten Hälfte zum Einsatz.

Forssell weiter in guter Frühform

Ebenfalls erfolgreich war Hannover 96. In Holle besiegte das Team den Oberligisten VfV Hildesheim vor 2200 Zuschauern 13:1. Wie schon beim 18:0 gegen den HSC Hannover drei tage zuvor war der finnische Stürmer Mikael Forssell mit sechs Treffern bester Torschütze. Mike Hanke traf vier Mal.

Poldis Fehlen für Köln kein Problem

Der 1. FC Köln setzte sich auch ohne den verletzten Rückkehrer Lukas Podolski (Oberschenkelzerrung) und Pedro Geromel (Zahn-OP) gegen eine Auswahl aus Leichlingen/Witzhelden problemlos 11:0 durch. Bester Torschütze war Wilfried Sanou mit drei Treffern.

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Einsatz beim T-Home Cup gefährdet

Die Bayern mussten in Salzburg ohne Ribéry auskommen. Ob der 26-Jährige beim Halbfinale des T-Home Cups gegen den Hamburger SV am 18.7. auflaufen kann, ist derzeit noch ungewiss (der FC Bayern beim T-Home Cup - jetzt Tickets sichern).

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