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Doping - Reitsport  

FEI-Präsidentin kritisiert eigene Regeln als wirr

12.02.2010, 22:53 Uhr | dpa

Prinzessin Haya bint al Hussein, Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung FEI, während des CHIO in Aachen 2009. (Foto: imago)Prinzessin Haya bint al Hussein, Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung FEI, während des CHIO in Aachen 2009. (Foto: imago) Der Dopingfall Isabell Werth hat die Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) zu einer harschen Kritik am Regelwerk des eigenen Verbandes veranlasst. "Dieser Fall zeigt deutlich, dass die aktuellen Regeln total wirr sind, was die Rolle der Athleten angeht. Wir haben keine klare Unterscheidung zwischen Doping und Medikation. Überhaupt fehlt die Klarheit. Wir müssen die Regeln wirklich ändern", sagte Prinzessin Haya bint al Hussein im Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

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Schlechte Beratung durch den Veterinär

Die FEI-Präsidentin hatte bereits vor zwei Wochen am Rande der Weltreiterspiele (CHIO) in Aachen erklärt, dass für sie die fünfmalige Olympiasiegerin trotz des positiven Doping-Tests unschuldig sei. Bei Werths Pferd Whisper war die Doping-Substanz Fluphenazin gefunden worden. "Es stimmt, in ihrem Pferd war eine Doping-Substanz. Aber ihr Fall ist ganz typisch - für einen Reiter, der von seinem Tierarzt sehr schlecht beraten wurde", argumentierte Prinzessin Haya. Trotz ihrer Fürsprache muss Werth mit einer Verurteilung durch die FEI rechnen.

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Ungewohnt deutliche Selbstkritik

"Ich bin froh, dass ein unabhängiges Tribunal dafür zuständig ist. Was ich sage, wird dieses Gericht nicht beeinflussen", erklärte die Reiter-Präsidentin weiter. Und sie übte Selbstkritik. Nach ihrer Ansicht hat die FEI das Thema Medikation nicht gründlich genug behandelt: "Ich denke, wir machen es uns zu einfach mit dem Versuch, dem Druck in den Medien zu entkommen, indem wir mit dem Finger auf Athleten zeigen und sagen: Sie müssen bestraft werden, und wir sind völlig unschuldig. Die Wahrheit ist, wir müssen die Verantwortung für die aktuelle Lage übernehmen. Wir waren nachlässig."

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