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Europa-League-Teilnehmer suchen Verstärkungen

13.07.2009, 16:06 Uhr | sid

Kommt er nach Stuttgart oder nicht? Klaas-Jan Huntelaar scheint ratlos. (Foto: imago)Kommt er nach Stuttgart oder nicht? Klaas-Jan Huntelaar scheint ratlos. (Foto: imago) Große Ambitionen, prall gefüllte Konten, aber wenig spektakuläre Neuzugänge: Wenige Wochen vor Saisonbeginn sind die erhofften Transfercoups der deutschen Europacup-Starter bislang ausgeblieben. Die Europa-League-Teilnehmer Hamburger SV, Werder Bremen und Hertha BSC suchen händeringend nach weiteren notwendigen Verstärkungen. Der VfB Stuttgart hat immer noch keinen Nachfolger für Mario Gomez gefunden und Meister VfL Wolfsburg hielt sich beim Shopping bislang merklich zurück.

Somit scheint einzig Bayern München für die kommende Saison schon voll gerüstet - solange nicht ein möglicher Verkauf von Franck Ribéry doch noch eine große Lücke ins Team reißt.

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Nachholbedarf bei Werder Bremen

Dabei ist das nötige Geld für neue Spieler bei den meisten Klubs noch reichlich vorhanden. So hat Pokalsieger Werder Bremen bislang nicht einmal die Hälfte der 25 Millionen Euro aus dem Diego-Verkauf ausgegeben. Neben den Neuverpflichtungen Marko Marin (8 Millionen Euro) und Marcelo Moreno (2 Millionen Euro) benötigen die Hanseaten noch mindestens einen Mittelfeldspieler und einen Stürmer für die kommende Saison. "Es ist absolut notwendig, dass noch jemand kommt", sagt Werder-Coach Thomas Schaaf in ungewohnter Deutlichkeit.

Pizarro soll bleiben

Deshalb befindet sich Sportdirektor und Vorstands-Boss Klaus Allofs dieser Tage regelmäßig in Gesprächen und Verhandlungen über mögliche Zugänge. Die Ideallösung ist naheliegend: Für den Angriff würden die Bremer nur zu gerne Claudio Pizarro ein weiteres Jahr vom FC Chelsea ausleihen. Und für das Mittelfeld wäre Bayern-Reservist Tim Borowski einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub Werder nicht abgeneigt. Doch die Einigung steht in beiden Personalien noch aus. "Wir brauchen Geduld. Wenn etwas im Augenblick nicht machbar ist, kann man es nicht erzwingen", sagt Allofs.

Silva-Verletzung bringt Berg-Transfer ins Stocken

Überstürzen will man auch beim HSV die Dinge nicht. Nach den Verpflichtungen von Routinier Zé Roberto (ablösefrei) und dem niederländischen Sturmtalent Eljero Elia (8,5 Millionen Euro) sahen sich die Hamburger schon auf einem guten Weg. Mit den verbliebenen 10 Millionen Euro aus den Transfereinnahmen des vergangenen Jahre sollte längst der schwedische U21-Nationalspieler Marcus Berg an die Elbe geholt werden. Doch dann verletzte sich Abwehrspieler Alex Silva schwer, so dass plötzlich erheblicher Nachbesserungsbedarf in der Defensive besteht. Nun suchen die HSV-Verantwortlichen nach einer Billig-Lösung für die Abwehr, um den Berg-Transfer trotzdem zu ermöglichen.

VfB intensiviert Bemühungen um Huntelaar

Scheinbar weit gediehen sind dagegen die Verhandlungen des VfB über einen Nachfolger für den zu Bayern gewechselten Nationalstürmer Mario Gomez. Schließlich spülte der Transfer nicht weniger als 35 Millionen Euro in die Kassen. Mit der geplanten Verpflichtung des niederländischen Top-Angreifers Klaas-Jan Huntelaar von Real Madrid würde man gut die Hälfte des Geldes reinvestieren - die Einigung steht offenbar kurz bevor. "Wir mobilisieren derzeit alle Kräfte", sagte Manager Horst Heldt.

Hertha unterliegt wirtschaftlichen Zwängen

Etwas anders ist die Lage dagegen bei Hertha BSC. Zwar konnten die Berliner durch den Verkauf von Abwehrspieler Josip Simunic an 1899 Hoffenheim rund 7 Millionen Euro generieren, allerdings ist der Bundesliga-Vierte der vergangenen Saison durch den geplanten Schuldenabbau auch gezwungen, 5 Millionen Euro Transferüberschuss zu erwirtschaften. So bleibt für Nachbesserungen in der Abwehr und im Mittelfeld nur wenig wirtschaftlicher Spielraum. Bedarf besteht trotzdem. "Wir sind hinten zu anfällig", erklärt Geschäftsführer Michael Preetz. Kostengünstige Lösungen sind hier gefragt.

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