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Franzose bleibt! Hoeneß spricht Machtwort im Fall Ribéry

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FC Bayern München  

Franzose bleibt! Hoeneß spricht Machtwort im Fall Ribéry

14.07.2009, 16:42 Uhr | sid, t-online.de

Uli Hoeneß denkt nicht daran Franck Ribéry nach Madrid ziehen zu lassen. (Foto: imago)Uli Hoeneß denkt nicht daran Franck Ribéry nach Madrid ziehen zu lassen. (Foto: imago) In der unendlichen Geschichte um Franck Ribéry zeigt sich Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß weiterhin unnachgiebig. Auch Aussagen der Spieler-Gewerkschaft FIFPro zum so genannten Webster-Urteil würden ihm "nicht eine schlaflose Sekunde bereiten", sagte Hoeneß der Münchner "tz". Die neuerlichen Vorstöße von Real Madrid sieht der 57-Jährige ebenso gelassen. "Er bleibt sicher, basta", beantwortete Hoeneß Fragen nach einem möglichen Wechsel zu den Königlichen.

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Klare Worte des Managers

"Wir werden nicht gesprächsbereit sein, auch nicht für 70 Millionen oder mehr. Die Schlossallee mit den vier Häusern wird beim FC Bayern bleiben, ganz einfach", erklärte Hoeneß. Der Bayern-Manager machte damit erneut deutlich, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister den abwanderungswilligen Franzosen nicht verkaufen will.

Hoeneß nimmt Ribéry in Schutz

Dass Ribery möglicherweise seinen Wechsel provozieren will, glaubt Hoeneß nicht: "Warum soll da ein Konfliktpotenzial da sein? Wenn er verletzt ist, ist er verletzt - wie jeder andere auch." Ribery hatte am Montag wegen Knieproblemen erneut das Training abgebrochen und stand auch Dienstag nicht auf dem Übungsplatz. Mit seinem Fehlen löste er wieder einmal Spekulationen aus. Wann der Mittelfeldspieler wieder trainieren kann, ist offen.

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Artikel 17 und die Folgen

Der Vertrag des 26 Jahre alten Nationalspielers beim FC Bayern läuft noch bis 2011. Doch bereits nach der kommenden Saison - seiner dritten in München - könnte Ribéry gemäß des Artikels 17 der FIFA-Statuten seinen Vertrag kündigen. Eine Transferentschädigung würde sich dann unter anderem aus dem ausstehenden Gehalt des Franzosen und der von Bayern bezahlten Ablöse berechnen. Sie wäre auf jeden Fall deutlich niedriger - die Schätzungen gehen von rund 20 bis 30 Millionen - als die Summe, die die Münchner aktuell für Ribéry verlangen könnten.

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Manager nimmt Spieler-Gewerkschaft nicht ernst

Die Spielergewerkschaft FIFPro hatte auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht, was wiederum Hoeneß "sehr erstaunt, dass eine Gewerkschaft jetzt Spieler zum Vertragsbruch animieren soll. Wenn dem so wäre, wäre das für mich pervers." Er würde die Entwicklung aber "sehr ruhig" verfolgen. Der Bayern-Manager hat ohnehin keine Angst, dass Ribéry im nächsten Jahr das Webster-Urteil für sich geltend machen könnte: "Vergessen sie das."

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Das Webster-Urteil

Zumal sich angeblich die Europäische Klub-Vereinigung (ECA), deren Vorsitzender Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist, darauf verständigt hat, den Artikel 17 bei Transfers untereinander zu ignorieren. Nach Ansicht von FIFPro ist jedoch eine solche "Beschränkung der Freizügigkeit der Fußballer illegal". Der Schotte Andy Webster hatte vor drei Jahren den Präzedenzfall geschaffen: Unter Berufung auf Artikel 17 und ein Urteil des Sportgerichtshofes CAS war er von Hearts of Midlothian zu Wigan Athletic gewechselt.

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