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Wächter freut sich riesig über EM-Silber

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Wächter freut sich riesig über EM-Silber

14.07.2009, 23:42 Uhr | dpa

Florett-Fechterin Katja Wächter erkämpft sich EM Silber. (Foto: dpa)Florett-Fechterin Katja Wächter erkämpft sich EM Silber. (Foto: dpa) Deutschlands Fechter sind mit Silber für Katja Wächter, Bronze für Björn Hübner und einem Wermutstropfen in die Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv gestartet. Wächter unterlag im Florett-Finale Italiens Olympiasiegerin Valentina Vezzali mit 8:15 Treffern.

Ihr Tauberbischofsheimer Vereinskollege Hübner feierte mit Säbel-Bronze ebenfalls den größten Erfolg seiner Karriere. "Das macht Lust auf mehr", sagte Sportdirektor Manfred Kaspar.

Im Viertelfinale erst in der Verlängerung erfolgreich

Wächter war trotz ihrer Niederlage gegen Vezzali glücklich: "Unfassbar, das habe ich nicht wirklich erwartet", sagte die Olympia-Achte. Dramatisch war ihr Viertelfinal-Gefecht, das sie im Sudden Death gegen die Russin Aida Tschajanewa mit 10:9 gewann. Carolin Golubytskyi schied bereits im Viertelfinale nach einer 9:15-Niederlage gegen die Italienerin Arianna Errigo aus. Die EM-Dritte von 2008 wurde Siebte.

Säbel-Bundestrainer mit Schiedsrichter-Leistung unzufrieden

Der hoch gehandelte Weltranglisten-Erste und WM-Dritte Nicolas Limbach musste hingegen schon im Viertelfinale passen: Dem Vorjahres-Dritten fehlte beim 14:15 gegen den Italiener Gianpiero Pastore einfach das Glück. "Nico hat unglücklich verloren. Er war gut drauf. Mit einigen Entscheidungen des Kampfrichters war ich nicht einverstanden", sagte Säbel-Bundestrainer Vilmos Szabo nach der hauchdünnen Niederlage. Der Deutsche machte gegen Pastore aus einem 10:14 noch das 14:14 und verlor dann doch. Neuer Europameister wurde der Russe Wenjamin Reschetnikow, der sich im Finale gegen Frankreichs Olympia-Vierten Julien Pillet mit 15:14 Treffern durchsetzte. Pillet hatte in der Vorschlussrunde Hübner mit 15:13 bezwungen. Hübner wurde gemeinsam mit dem Italiener Gianpiero Pastore Dritter, Limbach nach EM-Bronze 2008 in Kiew diesmal Fünfter.

Hunger auf mehr Medaillen

Hübner meldete sich im 32er-Tableau mit 15:8 gegen den Ungarn Tamas Decsi, dem 15:10 eine Runde später gegen den Rumänen Cosmin Hancenau und dem 15:10 im Viertelfinale gegen Jorge Pino (Spanien) international eindrucksvoll zurück. Im Kampf um das Finale führte er gegen Pillet schon mit 9:6, musste sich aber noch mit 13:15 beugen. Trotzdem fand Hübner es "einfach geil. Meine erste Einzelmedaille. Und ich werde alles dafür tun, dass es nicht meine letzte bei einer internationalen Meisterschaft bleibt."

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