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Bundesliga  

Rummenigge nimmt Ribéry in Schutz

15.07.2009, 12:31 Uhr | t-online.de

Karl-Heinz Rummenigge nimmt Ribéry in Schutz. (Foto: imago)Karl-Heinz Rummenigge nimmt Ribéry in Schutz. (Foto: imago) Eine vermeintliche Verletzung, keine Kommunikation mit Trainer Louis van Gaal auf dem Übungsplatz, dazu ein stets missmutiges Gesicht und klare Aussagen pro Real Madrid in meist französischen Zeitungen: Franck Ribéry unternahm zuletzt alles, um die Fans des Bayern München gegen sich aufzubringen. Die öffentliche Meinung im Fall Ribéry droht zu kippen. Um das zu verhindern, ergriff jetzt Karl-Heinz Rummenigge Partei für die Mittelfeld-Diva und nahm ihn in Schutz. „Ribéry ist kein Stinkstiefel“, sagte der Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters der „tz“.


Klartext vom Boss

Lange hatte sich die Klubführung des deutschen Rekordmeisters das Ballyhoo um seine Mittelfeld-Diva schweigend angeschaut und lediglich gesagt, dass der französische Nationalspieler nicht zum Verkauf stehe. Bevor die Bayern nun ins Trainingslager nach Donaueschingen aufbrechen, sprach Rummenigge noch einmal Klartext: „Franck wird bleiben. Und es ist nicht so, dass er Spielchen treibt, um seinen Abgang zu erzwingen.“

Keinerlei Provokationen

Auch die Schleimbeutelentzündung und die damit einhergehende Trainingspause seien keinesfalls Provokationen Ribérys, um den Wechsel zu den Königlichen zu forcieren. Rummenigge stellte klar: „Wenn Franck verletzt ist, ist er auch verletzt. Er ist kein Simulant, kein Querulant und kein Stinkstiefel. Wir verwehren uns gegen diese Darstellung, das entspricht nicht Francks Charakter.“

Parallelen zu Beckenbauer

Trotz der latent aufkommenden Kritik aus dem Mannschaftskreis an Ribéry stellt sich Rummenigge vor seinen Star. Franck verhalte sich völlig korrekt, sagte der 53-Jährige. Der ehemalige Weltklasse-Fußballer Rummenigge kann die Situation Ribérys durchaus nachvollziehen. „Dass er sich mit dem Angebot von Real Madrid befasst, ist völlig normal – das war selbst bei Franz Beckenbauer nicht anders, als 1966 Inter Mailand anfragte.“

Kritik an Spielergewerkschaft

Während Rummenigge in Sachen Ribéry entspannt scheint, reagiert er auf die Äußerungen der FIFPro umso gereizter. Die Spielergewerkschaft benutzte das Beispiel Ribéry, um auf den Artikel 17 des FIFA-Status hinzuweisen. Er erlaubt einem Spieler trotz längerfristigen Vertrags, den Klub nach drei Jahren für relativ kleine Ablöse verlassen zu dürfen.

Rummenigge erwägt Klage

Rummenigge: „Mit ihrer Erklärung hat die FIFPro den Spieler zum Vertragsbruch aufgefordert. Das ist Wahnsinn. Was die Fußballwelt braucht, ist Stabilität, nicht Vertragsbruch. Wir werden juristisch prüfen, ob wir Schritte gegen die FIFPro einleiten, Schadensersatzansprüche geltend machen können. Alles hat seine Grenzen, mit dieser Erklärung hat sie die FIFPro weit überschritten.“

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