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Formel 1: Jean Todt will Max Mosley als FIA-Präsident beerben

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Rund um den Rennzirkus  

Jean Todt will Max Mosley als FIA-Präsident beerben

16.07.2009, 16:30 Uhr | dpa, sid

Jean Todt will FIA-Präsident werden. (Foto: dpa)Jean Todt will FIA-Präsident werden. (Foto: dpa) Der frühere Ferrari-Teamchef Jean Todt hat seine Kandidatur als Nachfolger des scheidenden FIA-Präsidenten Max Mosley als dessen Nachfolger an der Spitze des Motorsport-Weltverbandes bekanntgegeben.

"Aufgrund der Entscheidung von Max Mosley, keine weitere Amtsperiode mehr anzustreben und seiner eindeutigen Befürwortung meiner Kandidatur, habe ich die Mitglieder der FIA schriftlich darüber informiert, dass ich mich als FIA-Präsident zur Wahl stellen will", sagte Todt in einer Pressemitteilung.

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Wunschnachfolger von Mosley

"Es ist meine Absicht, die herausragende Arbeit von Präsident Mosley fortzusetzen. Er hat 16 Jahre lang unermüdlich dafür gearbeitet, die wichtigsten FIA-Motorsport-Serien zu stärken und die FIA als Stimme der Motorsport-Öffentlichkeit zu positionieren", begründete Todt seinen Entschluss. Am Vortag hatte Mosley sein Ausscheiden im Oktober noch einmal bestätigt und gleichzeitig den Franzosen als "ideale Person" für diesen Posten empfohlen. Todt sei "in allen Bereichen, in denen die FIA aktiv ist, zuverlässig".

Auf Konfrontationskurs mit den Formel-1-Teams?

Mit seinem Lob für Mosley begibt sich Todt auf Konfrontationskurs mit der Formel-1-Teamvereinigung FOTA. Der Zusammenschluss der acht wichtigsten Teams in der Formel 1 hatte im Ringen um mehr Mitsprache Mosleys Rückzug zur Voraussetzung für einen dauerhaften Friedensschluss gemacht. Derzeit verhandeln FIA und FOTA fieberhaft über ein neues Concorde Agreement, das die Verteilung der Gelder sowie der Aufgaben zwischen den Rennställen, der FIA und dem Rechteinhaber CVC regelt.

Auch Vatanen will FIA-Präsident werden

Für die Mosley-Nachfolge war bisher der Finne Ari Vatanen, Rallye-Weltmeister von 1981, der einzige Kandidat. Zwischen den beiden Lagern könnte es in den kommenden Monaten zu einer erbitterten Wahlschlacht kommen, die wohl auch den seit Monaten tobenden Machtkampf um die Zukunft der Formel 1 erneut anfachen dürfte. Denn während Vatanen als unabhängiger Kandidat gilt, für den bereits mehrere Spitzenfunktionäre der Rennställe Sympathien erkennen ließen, brachte sich Todt als Verfechter der Politik seines im Streit mit den Teams scheidenden Fürsprechers Mosley in Stellung.

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