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Hoeneß hat das ständige Werben um Ribéry satt

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FC Bayern München  

Hoeneß hat das ständige Werben um Ribéry satt

16.07.2009, 22:50 Uhr | sid

Uli Hoeneß überlegt, Real Madrid bei der FIFA zu verklagen. (Foto: imago)Uli Hoeneß überlegt, Real Madrid bei der FIFA zu verklagen. (Foto: imago) Die andauernde Diskussion um einen Wechsel von Franck Ribéry haben bei Bayern-Manager Uli Hoeneß eine Schmerzgrenze überschritten. Wegen des Dauerwerbens um den französischen Nationalspielers hat er nun Real Madrid sogar eine Klage beim Weltfußballverband angedroht. "Real hat den Respekt verloren. Wenn sie so weitermachen, werden wir sie bei der FIFA anzeigen", sagte Hoeneß gegenüber der spanischen Zeitung "AS".

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Butragueno und Zidane sollen aufhören zu reden

Den Manager des deutschen Rekordmeisters stört, "dass Leute wie Butragueno oder Zidane ständig am Reden sind. Das sollten sie nicht machen". Ribéry steht bei den Münchnern noch bis 2011 unter Vertrag. Laut den Regeln der FIFA darf ein Spieler einen Vertrag mit einem anderen Verein nur dann abschließen, wenn sein Vertrag mit dem bisherigen Verein abgelaufen ist oder in den folgenden sechs Monaten ablaufen wird.

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Hoeneß: Die Frist für einen Wechsel ist abgelaufen

Zuvor hatte Hoeneß vor dem Abflug der Münchner ins Trainingslager nach Donaueschingen "das ganze Theater" um den abwanderungswilligen Ribéry beendet. "Die Frist ist am Mittwoch abgelaufen, alle Beteiligten wussten das. Für uns ist damit ganz klar ein Schlussstrich gezogen worden. Wir haben Franck zweimal ganz klar unseren Standpunkt deutlich gemacht, da brauchen wir nicht mehr darüber zu reden", sagte der Bayern-Manager. Er hoffe nun, "dass seine Berater nicht weiter ständig in ihn hinein quasseln".

Ribéry ist van Gaals Zehn in der Raute

Der neue Trainer Louis van Gaal plant ebenfalls fest mit Ribéry, er hat sogar die neue Bayern-Taktik auf den derzeit noch verletzten Mittelfeldspieler ausgerichtet. Der 26-Jährige ist im 4-4-2 mit Raute "die Zehn, ich habe auch für ihn dieses System gewählt", sagte der Niederländer.

Zu viele Spieler im Trainingslager

Auch ohne Lucio, der zu Inter Mailand wechselt, traten immer noch 27 Spieler die Reise ins Trainingslager an, nachdem auch Torjäger Luca Toni seinen Confed-Cup-Urlaub beendet hatte. "Auch die Spieler wissen, dass nur 11 spielen können und 17 eben nicht. Jeder Spieler braucht eine Perspektive", meinte van Gaal zum aufgeblähten Kader. Deshalb verdeutlichte der frühere Trainer des FC Barcelona noch einmal, dass seine Idealvorstellung "22 plus 3 junge Spieler" sei. "Wir haben viele Nationalspieler, die müssen spielen. Ich kann nicht eine Mannschaft mit 15 Spielern machen."

Kein Freifahrtschein für Luca Toni

Hoeneß hat durchaus Verständnis, "dass Louis gerne mit 22, 23, 24 Spielern arbeiten würde". Aber im Moment ist offenbar kein weiterer Transfer in Sichtweite, deshalb betonte Hoeneß noch einmal: "Wenn ein Spieler auf uns zukommt, sind wir gesprächsbereit." Dies gelte natürlich nicht für Ribéry. Abgeben würden die Bayern gerne Tim Borowski (wird mit Bremen in Verbindung gebracht), Christian Lell, Andreas Ottl, Jose Sosa oder eventuell auch Breno. Luca Toni steht nicht auf der Liste. Der Torjäger gibt sich angesichts der großen Konkurrenz im Angriff (Gomez, Klose, Olic) noch kämpferisch. Allerdings machte van Gaal gleich einmal deutlich, dass er dem Weltmeister keine Sonderbehandlung zugestehen wird.

Ribéry in letzter Trainingsgruppe

Zusammen mit den noch angeschlagenen Ribéry (Entzündung der Patellasehne) und Bastian Schweinsteiger, der erst jetzt die Folgen einer Knie-OP überwunden hat, ordnete van Gaal den Torjäger erst einmal in die Trainingsgruppe drei ein. "Wir müssen erst sehen, wie er sich konditionell und sportlich verhält", sagte van Gaal dazu. Der späte Einstieg sei auf jeden Fall "schlecht für die Mannschaftsausbildung", genauso wie die Trainingspausen von Ribery und Schweinsteiger, "die normalerweise in der Basisaufstellung stehen können".

Lob für die Spieler

In Donaueschingen, wo der FC Bayern im Öschberghof sein Quartier bezog, will sich van Gaal weitere Eindrücke verschaffen. Positiv stellte er nach den ersten 16 Tagen seiner Amtszeit heraus, "dass der Wille der Spieler sehr hoch ist. Ich habe ein gutes Gefühl, was die Reaktion auf meine Philosophie und meine Regeln angeht."

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