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Nach Funkel-Kritik muss Pröll zum Vier-Augen-Gespräch

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Eintracht Frankfurt  

Nach Funkel-Kritik muss Pröll zum Vier-Augen-Gespräch

17.07.2009, 14:28 Uhr | sid

Markus Pröll kämpft derzeit für einen Stammplatz im Tor der Eintracht. (Foto: imago)Markus Pröll kämpft derzeit für einen Stammplatz im Tor der Eintracht. (Foto: imago) Bei Eintracht Frankfurt kehrt keine Ruhe ein. Nach enttäuschenden Testspiel-Leistungen der Mannschaft kommen auch noch negative Kommentare von Torhüter Markus Pröll über seinen Ex-Trainer Friedhelm Funkel hinzu. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen gefallen solche Äußerungen überhaupt nicht. Er zitierte Pröll deshalb zu einem Vier-Augen-Gespräch.

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Kein Rückhalt unter Funkel

Der 29-jährige Torwart befindet sich momentan in einem Dreikampf um die Nummer eins im Tor, den er unbedingt für sich entscheiden will. "Ich habe noch ein Jahr Vertrag und werde diesen erfüllen. Ich denke gar nicht daran, dass ich in der neuen Saison nicht im Tor stehen könnte", sagte er. Vor allem auch deshalb, weil Friedhelm Funkel nicht mehr Coach der Eintracht ist. Pröll kam sich unter Funkel vor wie einst Oliver Kahn unter Jürgen Klinsmann vor der WM 2006. "Der Rückhalt war nicht da. Es ist nicht gut, wenn man immer denkt: Beim kleinsten Fehler bist du wieder draußen. Als Torwart ist man sehr feinfühlig, das spürt man einfach", erklärte Pröll.

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Bruchhagen verbittet sich Kritik

Heribert Bruchhagen, der mit in das Trainingslager nach Österreich gereist ist, hört solche Kritik an Funkel gar nicht gern und bestellte Pröll zum Rapport. "Wenn man denkt, man kann sich so über Herrn Funkel äußern, dann werde ich wild. Das lasse ich nicht zu", sagte Bruchhagen.

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Gleich mehrere Baustellen in Frankfurt

Zwei Wochen vor dem Pokal-Hit bei Erzrivale Kickers Offenbach sind Prölls Äußerungen nicht das einzige Problem der Frankfurter. Angeschlagene Leistungsträger wie Ioannis Amanatidis und Chris, bittere Pleiten in den Testspielen sowie die unendliche Suche nach dem vom neuen Trainer Michael Skibbe geforderten defensiven Mittelfeldspieler belasten die Vorbereitung der Hessen auf die neue Saison. "Natürlich bin ich beunruhigt", sagte Bruchhagen. Der Eintracht-Chef kann allerdings nicht nachvollziehen, warum sich "jetzt alles auf den Sechser fokussiert."

Ochs und Russ müssen besser spielen

Vielmehr nimmt Bruchhagen Patrick Ochs und Marco Russ in die Pflicht, deren Verträge zuletzt zu deutlich besseren Bezügen verlängert worden waren. "Ich bin nicht amüsiert. Spieler wie Ochs und Russ, die bei uns ihre Verträge zu sehr guten Bedingungen verlängert haben, sollen endlich bessere Leistungen abrufen. Das sind meine Sorgen", sagte der 60-Jährige, nachdem sich vor allem Innenverteidiger Russ beim 0:3 gegen NK Osijek in einen Kleinkrieg mit seinem Gegenspieler hatte verwickeln lassen.

Ein Sechser fehlt weiterhin

Unabhängig von der Formschwäche der Leistungsträger pocht Trainer Skibbe weiter auf einen Neuzugang für das defensive Mittelfeld. Die Verpflichtung des Leverkuseners Pirmin Schwegler hängt in der Schwebe. "Die Fans dürfen genauso besorgt sein wie ich auch. Wir müssen noch einen Mittelfeldspieler verpflichten. Sonst wird die Luft in der Bundesliga mächtig dünn", sagte Skibbe der "Bild-Zeitung".

Im Sturm brennt es ebenfalls

Allerdings ist auch der Angriff kaum bundesligatauglich. Martin Fenin erholt sich derzeit noch von einer Leistenoperation, Amanatidis wurde in der Vorbereitung bislang immer wieder von kleinen Blessuren zurückgeworfen. Bleibt im Sturm nur noch Nikos Liberopoulos. Doch auch der im vergangenen Jahr mit neun Treffern beste Eintracht-Schütze hing in den Tests als einzige Spitze zumeist in der Luft. "Langfristig wäre es nicht optimal. Ich bin gewohnt, mit einem Partner vorne zu spielen. Ich glaube, dass wir mit zwei Spitzen mehr Durchschlagskraft haben", sagte Liberopoulos.

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