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FC Bayern: Butt und Rensing kämpfen um das Erbe des Kahn

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Torwartduelle  

Butt und Rensing kämpfen ums offene Erbe Kahns

17.07.2009, 18:05 Uhr | dpa

Zwei Kandidaten und ein Torwarttrainer: Bayerns Hans-Jörg Butt, Michael Rensing und deren Trainer Walter Junghans (v. li.). (Foto: imago)Zwei Kandidaten und ein Torwarttrainer: Bayerns Hans-Jörg Butt, Michael Rensing und deren Trainer Walter Junghans (v. li.). (Foto: imago) Neue Saison, neues Glück: Zwischen den Pfosten ist nur Platz für einen. Beim FC Bayern München lautet die Frage, ob der im Laufe der Vorsaison noch für zu leicht befundene Kahn-Nachfolger Michael Rensing Routinier Hans-Jörg Butt wieder auf die Bank verdrängen wird. Der neue Cheftrainer Louis van Gaal jedenfalls hat sich genauso wenig festgelegt wie seine Amtskollegen in Bochum, Mainz und Frankfurt.

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Fährmann heizt dem alteingesessenen Frankfurter Duo ein

Zumindest bei den Hessen besitzt das Torhüter-wechsle-dich-Spiel eine langjährige Tradition. Denn weder Markus Pröll noch Oka Nikolov überzeugten auf Dauer. Und jetzt ist auch noch Schalkes Youngster Ralf Fährmann am Main in der Verlosung. Beim VfL Bochum wusste auf Dauer das sportliche Allroundtalent Daniel Fernandes nicht zu überzeugen. Vertreter Philipp Heerwagen befindet sich auf Augenhöhe.

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So wie einst Pfaff versus Aumann?

Wo Heerwagen her kommt, aus München, war von 1994 bis 2008 nur der Posten des Managers so unumstritten wie die Position des Rückhalts - und mit Oliver Kahn besser besetzt als irgendwo sonst in der Liga. Doch die Tage verbissenen Kampfes um den Platz an der Sonne, wie ihn einst Jean-Marie Pfaff und Kahn-Vorgänger Raimond Aumann austrugen, könnten zurückkehren.

Rensings erster Anlauf auf Kahn-Nachfolge ist gescheitert

Als Kahn vor Jahresfrist von der Fußball-Bühne abtrat, sollte Rensing in die übergroßen Fußstapfen des Titans treten. Doch der 25-Jährige wurde von Jürgen Klinsmann demontiert und musste seinen Platz im Frühjahr an Butt abtreten. Der Routinier gibt sich entsprechend angriffslustig. "Die Nummer eins ist natürlich mein Ziel", so Butt.

Butt setzt auf seinen fußballerischen Vorteil

Gerade wegen des Trainerwechsels wähnt sich Butt gegenüber seinem zehn Jahre jüngeren Konkurrenten im Vorteil. "In Holland hat der Torhüter eine etwas andere Rolle als in Deutschland. Er wird als elfter Feldspieler gesehen, er soll aktiv am Spiel teilnehmen und die Abwehr unterstützen. Darauf legt Louis van Gaal sehr viel Wert", betonte der beidfüßige Torwart, der in seiner Zeit bei Bayer Leverkusen und beim Hamburger SV als Elfmeterschütze gesetzt war.

Van Gaal hält sich vor dem T-Home Cup noch bedeckt

Erste Aufschlüsse könnte der T-Home-Cup in Gelsenkirchen bringen, wo die Bayern zunächst auf den HSV treffen. Noch lässt sich van Gaal jedoch nicht in die Karten gucken. "Wir werden das zu gegebener Zeit entscheiden", sagte der Bayern-Trainer.

Mainzer Denkmal Wache wackelt allmählich

Ähnlich äußerte sich sein Mainzer Kollege Jörn Andersen zum Zweikampf zwischen Neuzugang Heinz Müller und "Torwart-Dino" Dimo Wache. "Momentan sind beide gut drauf und trainieren sehr gut. Kurz vor Beginn werde ich festlegen, wer die Nummer eins ist", erklärte Andersen im Trainingslager im österreichischen Flachau. Seine Entscheidung wird auch Auswirkungen darauf haben, ob Wache Spielführer bleibt. "Ich brauche einen Kapitän, der auf dem Platz steht und von Anfang an Stammspieler ist", stellte Andersen klar. Dennoch geht der 36 Jahre alte Wache mit der Situation relativ entspannt um. "Es wird keinen Torwart-Krieg in Mainz geben", versicherte der Routinier, der bislang 374 Liga-Spiele für den FSV absolvierte. Auch der vom FC Barnsley gekommene Müller versicherte: "Wir gehen respektvoll miteinander um."

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Pröll droht die Nerven zu verlieren

Etwas turbulenter geht es bei Eintracht Frankfurt zu, wo sich Nikolov, Pröll und Neuling Fährmann um den Stammplatz bewerben. "Ich bin völlig unvoreingenommen", heizte Trainer Michael Skibbe den Dreikampf im Trainingslager in Kärnten an. Zumindest bei Pröll hat dies schon Spuren hinterlassen. "Wenn man mich nicht mehr haben will, soll man mir das sagen. Dann geht es woanders weiter", motzte der 29-Jährige zuletzt. Laut Skibbe sei ein Verkauf Prölls aber kein Thema. Der Coach will sich bis zum letzten Testspiel am 25. Juli beim 1. FC Kaiserslautern entscheiden. "Idealerweise sollte dann der im Tor stehen, der auch acht Tage später im Pokal gegen Offenbach spielt", sagte Skibbe.

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