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Fährmanns Verletzung trübt Freude über Schwegler-Transfer

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Eintracht Frankfurt  

Fährmanns Verletzung trübt Freude über Schwegler-Transfer

19.07.2009, 16:03 Uhr | sid

2007 noch gemeinsam in Leverkusen: Cheftrainer Michael Skibbe (li.) und der Schweizer Pirmin Schwegler. (Foto: imago)2007 noch gemeinsam in Leverkusen: Cheftrainer Michael Skibbe (li.) und der Schweizer Pirmin Schwegler. (Foto: imago) Eintracht Frankfurts Cheftrainer Michael Skibbe hat mit der Verpflichtung des Schweizers Pirmin Schwegler aus Leverkusen eine wichtige Baustelle geschlossen und die vakante Position des so genannten Sechsers im defensiven Mittelfeld mit dem Wunschkandidaten besetzt. Die frischeste Hiobsbotschaft: Der neu aus Schalke verpflichtete Keeper Ralf Fährmann brach sich im Training die linke Mittelhand und fällt vier bis sechs Wochen aus.

Doch wer die mitunter erschreckenden Testspielleistungen der Hessen betrachtet, sieht auf den ersten Blick, dass es am Main bis zum Pflichtspielstart in Offenbach noch viel mehr zu tun gibt.

Man kennt und schätzt sich aus Leverkusener Tagen

Die Angst vor einem kapitalen Fehlstart - ausgerechnet im DFB-Pokal am verhassten Bieberer Berg - ging schon vorher um. Umso mehr Hoffnungen ruhen nun auf Schwegler, den Skibbe vor drei Jahren als Leverkusener Trainer in die Bundesliga holte. Am 17. September 2006 debütierte Schwegler - in Frankfurt. Der 22-Jährige wechselt nach langem Transfergerangel für weniger als eine Millionen Euro zur SGE. "Ich freue mich sehr, dass es mit seiner Verpflichtung geklappt hat. Wir waren auf der Suche nach einem Spieler, der auf der Sechs spielen kann. Das kann Pirmin sehr gut", sagte Skibbe.

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Eine Pleite jagt die nächste

Mit dem lange Zeit fraglichen Schwegler-Transfer feierte Skibbe nach den beiden bitteren 0:3-Pleiten im österreichischen Trainingslager in Kärnten gegen den kroatischen Erstligisten NK Osijek und den rumänischen Champions-League-Qualifikanten FC Timisoara zumindest ein Erfolgserlebnis. Schwegler unterzeichnete in Frankfurt einen Vertrag bis Ende Juni 2012 und wird zu Wochenbeginn am Riederwald erwartet. Der Schweizer soll die Lücke füllen, die beim deutschen Meister von 1959 im Mittelfeld nach den Abgängen von Michael Fink (Besiktas Istanbul) und Junichi Inamoto (Stade Rennes) entstanden ist.

Verletzte, so weit das Auge reicht

Zudem stellte Skibbe zuletzt die Rückenverletzung des Brasilianers Chris, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, vor Probleme. Doch damit nicht genug. Skibbe muss vorläufig auch auf den aus dem Trainingscamp abgereisten Faton Toski verzichten. Der Mittelfeldspieler muss in Frankfurt seinen Zivildienst antreten, nachdem er zuvor mehrere Antritts-Fristen hatte verstreichen lassen.

Unüberlegter Toski

Nun soll der 22-Jährige beim Roten Kreuz einen einwöchigen Kurs absolvieren. "Faton Toski muss von Montag bis Freitag einen Zivildienst-Lehrgang absolvieren. Danach kehrt er wieder ins Mannschaftstraining zurück und wird hin und wieder Zivildienststunden ableisten müssen", erklärte Skibbe.

Bälle werden einfach liegengelassen

Der unnötige Ärger um Toski war bei weitem nicht die einzige Disziplinlosigkeit der Eintracht-Profis in der Vorbereitung. Skibbe ging im Trainingslager mehrfach an die Decke, als einige Spieler bei den Einheiten über Tor und Zaun schossen, die Bälle aber im Gebüsch liegen ließen. "Dann kann ich schon mal eine klare Ansage machen: Der Nächste, der das macht, läuft nach Hause", sagte Skibbe im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

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Wer soll treffen?

Doch nicht nur im Mittelfeld herrscht bei der Eintracht Not am Mann, auch im Angriff sind die Hessen viel zu dünn besetzt. Kapitän Ioannis Amanatidis kam bislang wegen Wadenproblemen nicht in Tritt, Martin Fenin laboriert noch an den Folgen einer Leistenoperation. Bleibt nur Nikos Liberopoulos, der sich im Sturmzentrum allerdings weniger wohl fühlt und lieber aus dem Mittelfeld nach vorne stößt.Auch Skibbe bevorzugt ein System mit zwei Spitzen, kann aber wegen der Personalprobleme derzeit nur mit einem Stürmer testen.

Geldnot: Noch 20 Logen stehen leer

Geld für weitere Neuzugänge neben Schwegler scheint jedoch kaum vorhanden. Wegen der sinkenden Einnahmen aus den TV-Einnahmen und über 20 noch nicht verkauften Logen kürzte Vorstandschef Heribert Bruchhagen zuletzt den Etat um rund drei Millionen Euro. Zudem musste die Eintracht Frankfurt Fußball AG rund vier Millionen Euro an den Mutterverein überweisen. Einen Kredit, um noch einen neuen Stürmer verpflichten zu können, wird Bruchhagen nicht aufnehmen: "Was dann - nach mir die Sintflut? Eine Kreditierung, wie sie sich zum Beispiel Schalke 04 oder Borussia Dortmund leisten, wird es mit mir nicht geben."

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