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Lurz zum siebten Mal Weltmeister

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Schwimm-WM  

Lurz zum siebten Mal Weltmeister

10.02.2010, 06:15 Uhr | dpa

Geballte Faust nach der Titelverteidigung: Thomas Lurz ist Weltmeister. (Foto: dpa)Geballte Faust nach der Titelverteidigung: Thomas Lurz ist Weltmeister. (Foto: dpa) Thomas Lurz ist Langstrecken-Weltmeister über fünf Kilometer. Der Titelverteidiger war am Strand von Ostia nicht zu schlagen und sorgte damit am Dienstag für die erste deutsche Medaille bei der Schwimm-WM in Rom. Lurz lag knapp vor dem Griechen Spyridon Gianniotis. Die Bronzemedaille ging an den Südafrikaner Chad Ho.

"Ich musste alles geben und freue mich natürlich riesig", sagte Lurz. Weil zuvor das Renn-Programm von einem Sturm durcheinandergewirbelt wurde, muss der 29 Jahre alte Sozialpädagoge bereits morgen wieder über zehn Kilometer ins Mittelmeer. "Jetzt muss ich sehen, dass ich mich schnell regeneriere", sagte Lurz.


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Erleichterung beim Verband

Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), fiel nach vier Tagen ohne Medaille ein Stein vom Herzen: "Das ist super, das macht uns Mut. Jetzt sind wir in der Spur." Und Sportdirektor Lars Buschkow sagte: "Jetzt ist der Bann gebrochen". Generalsekretär Jürgen Fornoff wirkte wie von einer Zentnerlast befreit: "Es geht doch. Der Knoten ist nun hoffentlich geplatzt, das sollte Ansporn sein für mehr."

Eiskalt taktiert

Lurz zog unbeeindruckt sein Rennen durch, nachdem heftige Stürme und meterhohe Wellen am Samstag den Start- und Zielbereich zerstört und eine Verlegung der Fünf-Kilometer-Entscheidungen um zwei Tage erzwungen hatten. Der 29 Jahre alte Diplom-Sozialpädagoge lieferte eine taktische Meisterleistung ab und setzte sich im Spurt nach 56:26,9 Minuten in der Hitze knapp, aber eiskalt gegen den Griechen durch. "Ich war froh, als das Rennen zu Ende war", sagte Lurz.

Deutsche Frauen bedient

Britta Kamrau-Corestein verließ geknickt den Strand, nachdem sie mit 1:13,2 Minuten Rückstand auf Überraschungssiegerin Melissa Gorman aus Australien (56:55,8) aus dem Wasser gestiegen war. Auch Teamkameradin Nadin Pastor war als 13. besser. "Es gibt keine Entschuldigung für diese Leistung", so Kamrau-Corestein, "es ist nicht so, dass ich mich nicht angestrengt hätte, aber ich bin immer mehr festgelaufen."

Gorman vor Ilschenko

Die 30-jährige Kamrau war nur noch ratlos: "Ich habe jetzt erst mal keine großen Ziele." Die achtmalige Weltmeisterin Larisa Ilschenko aus Russland musste sich nach einem Anschlagpatzer im Kampf um Gold Gorman geschlagen geben. Ilschenko kassierte dabei ihre erste Niederlage bei einer WM über fünf und zehn Kilometer seit fünf Jahren.

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