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1. FC Nürnberg kann auch den Großen ein Bein stellen

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Bundesliga-Analyse - 1. FC Nürnberg  

Club kann auch den Großen ein Bein stellen

23.07.2009, 14:44 Uhr | t-online.de

Immer für einen Treffer gut: Nürnbergs Marek Mintal (Foto: imago)Immer für einen Treffer gut: Nürnbergs Marek Mintal (Foto: imago) Unter dem Motto "Wir waren kurz weg, jetzt sind wir wieder da" kehrt der 1. FC Nürnberg nach dem Abstieg im Vorjahr zurück in die Bundesliga. In der Relegation behielten die Franken gegen Energie Cottbus einen kühlen Kopf und feierten den direkten Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus.

In der kommenden Saison soll das Thema Abstieg so schnell wie möglich abgehakt werden. Für die eine oder andere Überraschung ist der Club aber allemal gut. t-online.de analysiert knapp zwei Wochen vor Bundesliga-Start die Mannschaft und die Chancen des Aufsteigers.

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Neuverpflichtungen

Auf dem Transfermarkt übten sich die Franken in Zurückhaltung und verpflichteten lediglich vier neue Spieler. Mit Angelos Charisteas kehrte ein alter Bekannter von Bayer Leverkusen zurück zum Club. Doch um die Treffsicherheit des Griechen ist es schon seit längerer Zeit nicht mehr so gut bestellt, wie noch bei der EM 2004. Thomas Broich (kam vom 1. FC Köln) soll dem Offensivspiel der Nürnberger neue Ideen geben. Er zog sich im Trainingslager in St. Gallen jedoch einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zu und muss sich jetzt langsam wieder heranarbeiten. Bei lediglich zwölf Bundesligapartien in den letzten drei Spielzeiten bleibt zudem abzuwarten, ob Broich den Erwartungen an seine Person gerecht werden kann. Güngör Kaya und Tomasz Welnicki, die aus der Nachwuchsabteilung des VfL Bochum stammen, werden wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen.

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So läuft die Vorbereitung

Nach dem erfolgreichen Start in die Vorbereitung und vier Testspielsiegen gegen unterklassige Gegner, absolvierten die Franken ihr Trainingslager in St. Gallen in der Schweiz. Gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur setzte sich der Club mit 3:1 durch, tags drauf erzielte die Elf von Michael Oenning einen 3:3-Achtungserfolg gegen Fenerbahce Istanbul. Gegen den griechischen Erstligisten Skoda Xanthi kamen Marek Mintal und Co. nicht über ein Remis (1:1) hinaus. Im letzten Härtetest gegen den schottischen Serienmeister Glasgow Rangers setzte es zwar eine 0:2-Niederlage, doch "wir haben besser gespielt, als das Ergebnis aussagt“, befand Thomas Broich.

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Stimmung im Umfeld

Die Aufstiegseuphorie ist in Nürnberg allgegenwärtig. Die Vorbereitung lief rund und bis auf die Verletzung von Broich musste der Club auf keinen Akteur verzichten. Der Dauerkartenverkauf wurde bei 28.000 Tickets gestoppt, denn die kleinen Plastiktickets gingen weg wie warme Semmeln. Voller Vorfreude blicken Michael Oenning, sein Team und die Anhänger auf den ersten Spieltag. Da trifft der 1. FC Nürnberg auf den FC Schalke 04, mit dem die Fans seit Jahren eine intensive Freundschaft pflegen. Zuvor wartet im DFB-Pokal allerdings mit Dynamo Dresden ein nicht zu unterschätzender Gegner. Vor vollen Rängen im neuen Rudolf-Harbig-Stadion steht für den FCN die erste Nagelprobe auf dem Programm.

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Stärken und Schwächen

Eine wichtige Stütze im Spiel des Clubs ist die Defensive. Andreas Wolf, Javier Pinola, Pascal Bieler und Dennis Diekmeier sind ein eingespieltes Team und so haben die Franken in der vergangenen Zweitligasaison nur 29 Gegentreffer hinnehmen müssen. Das waren mit Abstand die wenigsten der Liga. Probleme könnte der Aufsteiger jedoch bekommen, wenn sich einer der Vier eine längerfristige Verletzung zuziehen sollte. Im Angriff präsentierten sich Christian Eigler und Co. zudem oftmals nicht kaltschnäuzig genug und hatten große Formschwankungen zu verzeichnen.

Saisonprognose

Sollten alle Spieler gesund bleiben und die angesprochenen Defizite in der Offensive abgestellt werden, ist der 1. FC Nürnberg durchaus in der Lage, auch die Großen zu ärgern und mit punktuellen Erfolgen auf sich aufmerksam zu machen. Trotzdem wird sich der Club am Ende in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden und einen Platz zwischen Rang elf und fünfzehn belegen. Für eine bessere Platzierung fehlt der Mannschaft von Michael Oenning einfach die nötige Konstanz.

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