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Fünf jamaikanische Sprint-Stars angeblich gedopt

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Doping  

Fünf jamaikanische Sprint-Stars angeblich gedopt

17.02.2010, 14:45 Uhr | sid

Fünf jamaikanische Sprinter brauchen laut Medienberichten ihre Schuhe gar nicht mehr anziehen. (Foto: imago)Fünf jamaikanische Sprinter brauchen laut Medienberichten ihre Schuhe gar nicht mehr anziehen. (Foto: imago) Drei Wochen vor der Leichtathletik-WM in Berlin droht Jamaikas Sprintern ein Dopingskandal. Die Zeitung "Jamaica Observer" berichtet, fünf für die Titelkämpfe nominierte Athleten seien bei den nationalen Meisterschaften im vergangenen Monat positiv auf Doping getestet worden. Aktuell bereiten sie sich im Trainingslager in Herzogenaurach auf die WM vor.

Dabei soll es sich aber nicht um die Top-Sprinter wie Weltrekordler Usain Bolt handeln.

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"Gazetta dello Sport" nennt Namen

Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" soll Bolts Trainingspartner Yohan Blake, der beim Super Grand Prix in London in 10,11 Sekunden Zweiter wurde, unter den Dopingverdächtigen sein. Während der Weltverband IAAF und die jamaikanischen Funktionäre die Namen weiter unter Verschluss halten, nannte die "Gazzetta" neben Blake noch die Commonwealth-Siegerin Sheri-Ann Brooks (100 Meter), 200-Meter-Olympiateilnehmer Marvin Anderson sowie die 400-Meter-Spezialisten Allodin Fothergrill und Lansford Spence. Der 19-jährige Blake ist mit 9,93 Sekunden in diesem Jahr der fünftbeste Sprinter der Welt. Der "Gazzetta" sagte er, er wisse nichts von einer positiven Probe.

Bolt nur noch die Nummer zwei

Die Doping-Schlagzeilen in der Heimat lassen Bolt anscheinend nicht kalt. Der dreifache olympische Goldmedaillengewinner von Peking kommt nur als Weltranglisten-Zweiter zur Leichtathletik-WM nach Berlin. In London rannte der Jamaikaner 9,91 Sekunden und blieb bei 1,7 m/s Gegenwind deutlich über den 9,77, die Dreifach-Weltmeister Tyson Gay (USA) vor zwei Wochen in Rom vorgelegt hatte. Beim Sprint-Gipfel in Berlin (15. bis 23. August) wollen sowohl Bolt als auch Gay den Weltrekord von 9,69 Sekunden angreifen.

Asafa Powell: "Ich bleibe sauber"

Bolts Äusserung zu den Doping-Gerüchten fiel knapp aus: "Ich habe gedacht, es ist nur ein Gerücht. Ich wusste gar nicht, dass was Wahres dran ist. Ich mache mir aber keine Sorgen. Sprechen Sie mit meinem Manager." Ex-Weltrekordler Asafa Powell, in 10,26 nur Sechster in London, ergänzte: "Es ist enttäuschend, aber ich werde meinen Weg weitergehen. Ich bleibe sauber."

Substanz unklar

Von den Doping-Anschuldigungen betroffen sind angeblich zwei Männer und eine Frau aus der 4x100-Meter-Staffel und zwei Männer aus dem 4x400-Meter-Quartett. Um welche Substanz es sich handeln könnte, ist unklar. Nur von zwei positiv getesteten Athleten spricht dagegen der "Jamaica Gleaner", die älteste Zeitung der Karibikinsel.

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Warten auf weitere Informationen

Die Internetseite "TrackAllerts.com" zitiert Dr. Herb Elliott von der Jamaikanischen Anti-Doping-Kommission (JADCO), die für die Tests bei den nationalen Meisterschaften zuständig war: "Wir warten noch auf Informationen und Fakten. Es wird von uns eine Erklärung geben."

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