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Felipe Massa hat bei schwerem Crash Glück im Unglück

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Qualifying am Hungaroring  

Massa hat bei schwerem Crash Glück im Unglück

25.07.2009, 15:44 Uhr | Norman Gosch, t-online.de, dpa

Ferrari-Pilot Massa wird zum Rettungshubschrauber gebracht. (Foto: Reuters)Ferrari-Pilot Massa wird zum Rettungshubschrauber gebracht. (Foto: Reuters) Ein schwerer Unfall von Ferrari-Pilot Felipe Massa überschattet das Qualifying zum Großen Preis von Ungarn. Der Brasilianer bekam im zweiten Teil des Zeitfahrens ein herumfliegendes Bauteil eines Konkurrenz-Boliden an den Helm, wurde bewusstlos und krachte frontal in einen der zahlreichen Reifenstapel. Mit dem Hubschrauber wurde Massa ins Krankenhaus geflogen.

Die Pole Position für das morgige Rennen sicherte sich unterdessen Fernando Alonso, der sich die erste Startreihe mit Sebastian Vettel teilen wird. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Ergebnisse Qualifying Alonso vor dem Red-Bull-Duo

"Nur" eine Gehirnerschütterung und Risswunde

Wahrscheinlich hat Massa Glück im Unglück gehabt und den Unfall relativ glimpflich überstanden. Nach einer offiziellen Ferrari-Mitteilung hat der 28-Jährige neben einer Gehirnerschütterung eine Risswunde an der Stirn sowie eine Knochenverletzung, vermutlich eine Absplitterung, an der Augenhöhle erlitten. Diese machte einen operativen Eingriff nötig, der erfolgreich verlaufen sei. Zur weiteren Beobachtung blieb Massa auf der Intensivstation.

Ferrari: Massa nicht in Lebensgefahr

Zwischenzeitlich verbreitete Meldungen, Massa schwebe in Lebensgefahr hat Ferrari zurückgewiesen. "Felipes Zustand ist stabil. Er liegt im künstlichen Koma und morgen soll er aufgeweckt werden", sagte Teamchef Stefano Domenicali. Natürlich wird Massa nicht beim Rennen starten. Auch einen Ersatzfahrer darf die Scuderia nicht nominieren, dieser hätte schon an der Qualifikation teilnehmen müssen. Massas zehnter Startplatz bleibt daher leer.

Fiasko für BMW Sauber, Rosberg mit Bestzeit

Zum Qualifying: Während in den freien Trainingssessions die beiden Silberpfeile das Kommando auf dem Hungaroring innehatten, raste Nico Rosberg im ersten Teil des Qualifyings zur Bestzeit. Sebastian Vettel landete hinter Mark Webber und Lewis Hamilton auf Platz vier. Ein Fiasko erlebte unterdessen das BMW Sauber F1 Team. Sowohl Nick Heidfeld, als auch Robert Kubica schafften den Sprung in den zweiten Durchgang nicht.

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Fotos, Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Qualifying-Samstag

Neuling Alguersuari landet auf letztem Platz

Bedauerlich verlief das erste Qualifying-Segment für Jaime Alguersuari. Der Spanier, der mit seinen 19 Jahren an diesem Wochenende der jüngste Formel-1-Fahrer aller Zeiten wird, landete im Toro Rosso auf dem letzten Platz. Ein offensichtliches, technisches Problem bremste den Nachfolger von Sébastien Bourdais aus. In den Trainingseinheiten wusste der Youngster durchaus schon zu überzeugen.

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Schwerer Crash von Felipe Massa

Der zweite Durchgang des Zeitfahrens wurde dann zum wahren Schaulaufen. Die Rundenzeiten fielen nahezu ins Bodenlose, die bis dahin gültige Bestzeit des Wochenendes (drittes Training, Hamilton - 1:21,009 Minuten) war schnell und deutlich unterboten. Webber, Hamilton und Vettel lagen am Ende an der Spitze des Tableaus, während Felipe Massa mit seinem Ferrari schwer in einen Reifenstapel einschlug und steckenblieb.

Massa bekommt schweres Bauteil an den Helm

Die Fernsehbilder zeigten ein schreckliches Bild: Massa bekam eine herumfliegende Stahlfeder an den Helm. Der Fahrer verlor offenbar kurz das Bewusstsein, trat dabei gleichzeitig auf Gaspedal und Bremse und prallte mit rund 190 km/h gegen die Reifenbarriere. Helmschale und Visier wurden durch den Aufprall beschädigt, Massas Auge war komplett zugeschwollen. Erst nach mehreren Minuten konnte der Vize-Weltmeister von den Rettungskräften aus seinem Auto befreit werden und wurde dann mit einem Krankenwagen zunächst ins Medical Center der Strecke gefahren. Von dort wurde er per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Stück der Radaufhängung Barrichellos

Die Stahlfeder stammte vom Brawn-Mercedes des Konkurrenten Rubens Barrichello. Das Teil hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache vom dritten Dämpfer an der Hinterradaufhängung gelöst und wurde in die Luft gewirbelt. Zuvor war die Kappe abgebrochen, welche die Feder am Auto hielt. "Wir wissen nicht, wie es sich gelöst hat", sagte BrawnGP-Besitzer Ross Brawn. Die Stahlfeder wiege zwischen 700 und 800 Gramm. Es habe sich um eine Standardkomponente gehandelt, mit der es zuvor noch nie Probleme gegeben habe. Aus Sicherheitsgründen wurde diese Feder am Auto von Jenson Button ausgetauscht. Der Internationale Automobil-Verband FIA untersucht nun die Feder von Barrichellos Boliden.

Skurrile Szenen im Parc Fermé

Skurrile Szenen im Parc Fermé: Hast Du jetzt die Pole? - Keine Ahnung.Skurrile Szenen im Parc Fermé: Hast Du jetzt die Pole? - Keine Ahnung. Nach langer Unterbrechung, in der die Streckenposten die Piste auf weitere Teile absuchten, wurde der letzte und entscheidende Teil des Qualifyings gestartet. Kurz vor Ende der Session fiel allerdings die Zeitnahme aus - und keiner der Fahrer wusste, wo er eigentlich liegt. "Wo liegst Du?", fragte Jenson Button Fernando Alonso im Parc Fermé. "Ich habe keine Ahnung", antwortete der Spanier.

Alonso auf Pole vor Red-Bull-Duo

Eine überaus skurrile Situation, die erst von den FIA-Mitarbeitern per Handzettel aufgelöst wurde. Fernando Alonso hatte sich die Pole Position herausgefahren, vor dem Red-Bull-Duo Sebastian Vettel und Mark Webber. Hamilton wurde Vierter, Rosberg beendete das Qualifying auf Platz fünf.

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnisse Qualifying Alonso vor dem Red-Bull-Duo
Ergebnisse 3. freies Training Heidfeld rast auf Platz zwei
Ergebnisse 2. freies Training Hamilton vor Kovalainen
Ergebnisse 1. freies Training Rosberg verpasst Bestzeit

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