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Massas schwangere Frau sieht Crash im Fernsehen

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Ferrari  

Massas schwangere Frau sieht Crash im Fernsehen

26.07.2009, 11:21 Uhr | t-online.de, dpa

Nach dem Crash hängt Massas Bolide am Haken (Foto: xpb.cc)Nach dem Crash hängt Massas Bolide am Haken (Foto: xpb.cc) Es waren schreckliche Bilder, die die Motorsport-Fans beim gestrigen Qualifying zum Großen Preis von Ungarn zu sehen bekamen. Ferrari-Pilot Felipe Massa wurde von einer umherfliegenden, schweren Radfeder am Kopf getroffen und schwer verletzt. Die im fünften Monat schwangere Ehefrau des Brasilianers sah den Unfall ihres Mannes live im Fernsehen.

Das berichtet das Internetportal "globoesporte.com". Angeblich sah Rafaella Massa den Crash im Beisein ihrer Familie in Sao Paulo.

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Bis Montag noch im künstlichen Koma

Mittlerweile sind Massas Ehefrau, seine Eltern und sein persönlicher Arzt Dino Altmann nach einem Nachtflug aus Sao Paulo in Budapest eingetroffen. Sie besuchten umgehend den Verunglückten im Krankenhaus. Die Ärzte hatten den 28 Jahre alten Brasilianer kurz aus dem künstlichen Koma geweckt, damit er seine Angehörigen sehen konnte. Noch bis Montagnachmittag soll Massa im Tiefschlaf bleiben, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Er soll zwischendurch immer wieder aufgeweckt werden.

Lebensgefahr "absoluter Quatsch"

Massa erlitt bei dem Unfall einen Schnitt an der Stirn, einen Knochenbruch am Schädel und eine Gehirnverletzung. Nach Angaben des ungarischen Verteidigungsministeriums hatte sich der 28 Jahre alte Brasilianer zunächst in Lebensgefahr befunden. Das Ferrari-Team wies diese Meldung aber als "absoluten Quatsch" zurück.

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Massas Arzt: "Alle Anzeichen sind positiv"

Der gesundheitliche Zustand des Brasilianers sei unverändert stabil. "Es gibt keine Neuigkeiten", sagte Ferrari-Sprecher Luca Colajanni am Sonntagvormittag. Massa liegt im künstlichen Koma, wie nach solchen Operationen üblich. Im Laufe des Tages wollen die Ärzte ihn aber zurückholen. "Alle Anzeichen sind positiv", sagte Massas persönlicher Arzt Dino Altmann, der Kontakt zu seinen Kollegen in Budapest hatte und am Samstagabend zusammen mit Massas schwangerer Ehefrau Raffaela und dessen Eltern nach Europa flog.

Regenerationszeit von zwei bis sechs Wochen

Nach Aussage von Altmann, der auch Rennarzt auf der Strecke in Sao Paulo ist, gebe es für Verletzungen dieser Art am Kopf eine Bewertungsskala von 3 bis 15, wobei 15 der beste Wert sei. "Massa liegt bei 14, das ist ein sehr gutes Zeichen", meinte der Mediziner, der je nach Heilungsverlauf von einer Regenerationszeit zwischen zwei und sechs Wochen ausgeht.

Stahlfeder hüpfte über die Strecke

Was genau war denn eigentlich passiert? Eine Stahlfeder hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache vom dritten Dämpfer an der Hinterradaufhängung an Rubens Barrichellos Brawn-Mercedes gelöst. Die Metallspirale wurde in die Luft gewirbelt, fiel herunter und hüpfte vier Sekunden lang auf der Straße, ehe sie dann auf Massas Helm prallte. Der Brasilianer war zu diesem Zeitpunkt etwa 240 Stundenkilometer schnell. Beim Einschlag in den Reifenstapel lag die Geschwindigkeit nach Ferrari-Angaben bei etwa 190 km/h.

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FIA untersucht das Bauteil

Vermutlich war der die Feder befestigende Haltebolzen vorher abgebrochen. "Wir wissen nicht, wie es sich gelöst hat", sagte BrawnGP-Besitzer Ross Brawn. Die Stahlfeder wiege zwischen 700 und 800 Gramm. Es habe sich um eine Standardkomponente gehandelt, mit der es zuvor noch nie Probleme gegeben habe. Aus Sicherheitsgründen wurde diese Feder am Auto von Jenson Button mit Erlaubnis eines Kommissars des Internationalen Automobil-Verbandes FIA ausgetauscht. Die FIA untersucht nun die Feder von Barrichellos Brawn-Mercedes.

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