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FC Bayern München  

Beckenbauer schimpft auf Ribéry

26.07.2009, 13:22 Uhr | sid

Beckenbauer: Harsche Kritik an Ribéry. (Foto: imago)Beckenbauer: Harsche Kritik an Ribéry. (Foto: imago) Franz Beckenbauer fährt schwere Geschütze auf gegen einen der eigenen Spieler: "Ribéry ist nur zu Bayern gekommen, um sich einen Namen zu machen. Das ist ein Franzose, dem ist München wurscht", kritisierte der Präsident des FC Bayern München bei einer Gala des Deutschen Fußball-Bundes.

Der Kaiser zweifelt damit öffentlich die Loyalität des Ausnahmespielers Franck Ribéry an, der sich nach einem heftigen Flirt mit Real Madrid zuletzt wieder zu den Münchnern bekannt hatte.

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"Warum schließe ich einen Vierjahresvertrag?"

Beckenbauer nahm dabei Bezug auf den Paragraphen 17 der Transferregelung des Fußball-Weltverbandes FIFA. Demnach wäre es Ribéry möglich, seinen bis 2011 laufenden Vierjahres-Vertrag nach Ende der kommenden Saison vorzeitig und einseitig zu kündigen. "Wozu schließe ich denn einen Vierjahresvertrag, wenn ich nur drei Jahre bleiben will?", sagte Beckenbauer dazu erregt.

Deutlich geringere Ablöse droht

Der derzeit verletzte Ribéry war in den vergangenen Wochen heftig vom spanischen Rekordmeister Real Madrid umworben worden. Der FC Bayern hatte jedoch einen Transfer wiederholt abgelehnt. Dennoch steht im Raum, dass der Franzose seinen Vertrag am Ende der Saison 2009/2010 kündigt. Die Münchner würden dann eine deutlich geringere Ablösesumme erhalten als zuletzt gefordert. Beckenbauer kündigte bei der Gala an, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) und die FIFA voraussichtlich noch in diesem Jahr erste Pläne zu einer Eindämmung der Ablöse- und Gehaltsflut vorlegen werden: "UEFA-Präsident Michel Platini und verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten intensiv daran."

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"Die Alarmglocken schrillen"

Konkrete Ideen hat FIFA- und UEFA-Exekutivmitglied Beckenbauer aber nicht. Dass gehandelt werden muss, ist für Beckenbauer nahezu unabdingbar. "Gehälter von zehn Millionen Euro netto passen nicht mehr in die Landschaft", betonte er, zugleich fasste er seine Gedanken mit den Worten zusammen: "Der Irrsinn ist perfekt, aber der Fußball geht nicht kaputt. Er scheint sehr strapazierfähig zu sein. Aber die Alarmglocken schrillen."

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