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Schwimmen: Biedermann und Steffen überraschen mit Weltrekorden

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Schwimmen  

Biedermann überrascht sich selbst

10.02.2010, 06:15 Uhr | dpa, sid

Paul Biedermann gewinnt in Weltrekordzeit den WM-Titel. (Foto: ap)Paul Biedermann gewinnt in Weltrekordzeit den WM-Titel. (Foto: ap) Paul Biedermann ist überraschend Weltmeister über 400 Meter Freistil. Der 22-Jährige gewann das erste Finale bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom in Weltrekordzeit von 3:40,07 Minuten. Eigentlich war diese Distanz nur als Generalprobe für seine Spezialstrecke 200 Meter Freistil gedacht. Biedermann ist der erste deutsche Weltmeister über 400 Meter Freistil seit Jörg Hoffmann 1991.

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Neuer Anzug "macht verdammt viel aus"

Im Vorlauf hatte Biedermann noch einen Europarekord über diese Distanz aufgestellt. Innerhalb eines Tages verbesserte Biedermann im neuen High-Tech-Anzug seine Bestzeit um fünfeinhalb Sekunden. "Es ist unglaublich, fantastisch. Diese Zeit hätte ich niemals erwartet. Auf jeden Fall macht der Anzug verdammt viel aus, bestimmt zwei Sekunden. Ich möchte auch zurück zur Badehose, aber jetzt freue ich mich erstmal", sagte Biedermann.

Biedermann: "Ich bin sauber"

Noch im Vorlauf hatte sich Biedermann nach seinem Europarekord über "lockere 400 Meter wie noch nie gewundert". Nach seinem Weltrekord stellte er sich der Frage, wie er sich ohne unerlaubte Mittel so steigern konnte. "Das dieser Gedanke aufkommt, ist ganz klar. Aber ich bin sauber."

Auch Steffen schwimmt Weltrekord

Freuen konnte sich auch die 4x100-Meter-Freistil-Staffel der Frauen über die Silbermedaille. Angeführt von Britta Steffen, die in 52,22 Sekunden ihren eigenen Weltrekord verbesserte, schlugen Daniela Samulski, Petra Dallmann und Andrea Schreiber nach 3:31,83 Minuten in deutscher Rekordzeit an. Das Quartett musste sich nur um Handbreite den Niederlanden geschlagen geben, die in 3:31,72 Minuten einen von sechs Weltrekorden zum Auftakt der Becken-Wettbewerbe schwammen.

Phelps schwächelt

Noch im Vorlauf war Steffen deutlich über ihrer Weltrekordzeit geblieben, hatte sich aber für das große Finale geschont. Ganze elf Hundertstelsekunden fehlten dann zum WM-Titel. "Wir sind sind sehr zufrieden mit der Silbermedaille. Das war ein tolles Rennen von uns allen", sagte Steffen, die im Gegensatz zu ihrem Doppel-Olympiasieg vor einem Jahr einen gelungenen Staffel-Auftakt feierte. Superstar Michael Phelps schlug als Startschwimmer der USA nur als Dritter an und musste sich auf seine Kollegen verlassen, die ihm in 3:09,21 Minuten knapp vor Russland seinen 20. WM-Sieg sicherten.

15-Jährige schwimmt Weltbestzeit

Weltrekorde gab es auch durch Italiens Star Federica Pelegrini, die als erste Frau über die 400 Meter in 3:59,15 Minuten unter 4 Minuten blieb, und Ariana Kukors (USA) im Halbfinale über 200 Meter Lagen (2:07,03). Annika Mehlhorn verpasste über 100 Meter Schmetterling beim Weltrekord der erst 15 Jahre alten Schwedin Sarah Sjostrom (56,44 Sekunden) trotz deutscher Rekordzeit in Vorlauf (58,04) und Halbfinale (57,90) den Endlauf. Hendrik Feldwehr zog in nationaler Bestzeit (59,15) in das Finale über 100 Meter Brust ein.

Weihnachten und Ostern bei den Wasserball-Herren

Der überraschende Viertelfinal-Einzug mit einem 9:8-Sieg in der Verlängerung über Europameister Montenegro sorgte bei den Wasserballern für Hochstimmung. "Weihnachten und Ostern sind heute auf einen Tag gefallen", sagte Bundestrainer Hagen Stamm. Die Frauen unterlagen Kanada 7:13 und spielen nur noch um die Plätze 9 bis 12.

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