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Formel 1: Wer vertritt Massa beim Großen Preis von Europa?

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Formel 1 - Kolumne zum Grossen Preis von Ungarn  

Wer macht's für Massa?

27.07.2009, 09:15 Uhr | t-online.de

Aus Budapest berichtet Elmar Brümmer

Ferrari muss das Cockpit von Felipe Massa wohl neu besetzen. (Foto: imago)Ferrari muss das Cockpit von Felipe Massa wohl neu besetzen. (Foto: imago) Schöne Aussichten. Vier Wochen keine Formel 1. Zwei Wochen lang mitten in der Saison die Rennfabriken zwangsweise geschlossen, im Motorsportland England werden schon höhere Scheidungsraten für diese Zeit befürchtet.

Aber keine Sorge, der bisher als Langweiler verschriene Grand Prix von Ungarn sorgt für so viel Gesprächsstoff, dass bis zum Neu-Start in Valencia reichlich Schlagzeilen garantiert sind.

Reifendebakel Alonso für Heim-Grand-Prix gesperrt
GP von Ungarn Hamilton holt ersten Saisonsieg

Personaldiskussion bei Ferrari

Die Frage, wie Felipe Massas Genesung voranschreitet, ist die wichtigste. Wenn sich herausstellt, dass der Brasilianer nicht beim Großen Preis von Europa an den Start gehen kann, kommt die Personaldiskussion in Gang. Den Edel-Testern Luca Badoer und Marc Gené wird nicht viel zugetraut. Michael Schumacher ist offiziell als Testfahrer benannt, aber wird er sich aus der Not und nach seinem schweren Motorradunfall wirklich das Risiko antun?

Alonso schon jetzt in Rot?

Bleibt noch die gewagteste Spekulation: Nachdem das Renault-Team wegen des unbefestigten und weggeflogenen Rades an Fernando Alonsos Auto wegen Fahrlässigkeit nachträglich für das nächste Rennen gesperrt wurde, die spanischen Veranstalter aber dringend Alonso am Start brauchen, und seit Wochen gemunkelt wird, Ferrari würde den Austausch Alonso gegen Räikkönen im September in Monza verkünden – was läge näher, als den zweifachen Weltmeister schon jetzt in Rot fahren zu lassen...? Abwarten, denn Renault geht natürlich in die Berufung, das Urteil der Rennkommissare dürfte in Zusammenhang mit dem Schock über Massas Crash so harsch ausgefallen sein.

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Das Modell Mercedes macht Schule

Das Sieger-Comeback von Lewis Hamilton und der zweite Rang von Räikkönen zeigen: Die beiden Top-Rennställe der letzten Jahre sind wieder da, Routine und Ressourcen haben die Aufholjagd beschleunigt. Hamilton scheint wieder ganz der Alte zu sein. McLaren-Mercedes feiert den ersten KERS-Erfolg der Renngeschichte, noch wichtiger ist der Erfolg aber fürs Selbstbewusstsein. Davon will sogar BMW profitieren, dass in vier Wochen zum dritten Mal sein schwächelndes Auto generalüberholt an den Start bringen will. "Das Beispiel Mercedes stimmt mich zuversichtlich", sagt BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen, "das zeigt, wie schnell sich das Kräfteverhältnis ändern kann. Wenn die kommenden Upgrades anschlagen, wird es auch für uns Möglichkeiten geben."

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Vettels Konkurrent im eigenen Team

Sebastian Vettel hat im Vierkampf um den Titel, vor allem aber im Zweikampf mit seinem Teamkollegen Mark Webber an Boden verloren. Starts bleiben – auch ohne Berührung durch Räikkönen – seine Schwäche. Ärgerlich, gerade jetzt, wo Jenson Button und die Brawn-Mercedes an Boden verlieren, die Balance der so überlegen gewesenen Boliden verloren gegangen ist. Mark Webber, neue Nummer zwei der WM-Tabelle, riecht Lunte: "Nach der Sommerpause finden wir weitere Wege, die Brawns anzugreifen." Das Top-Team des ersten Drittels steht vor einem derzeit schwer lösbaren Reifen-Rätsel. Vettel kommt das gerade recht, es beflügelt seinen Optimismus: "Es kommen noch genug Rennen und da kann sicherlich noch einiges passieren. Wie schnell es gehen kann, haben wir ja gesehen."

Gute Aussichten für Rosberg

In der langen Sommerpause geht es nicht nur wegen der anstehenden Verlängerung des Formel-1-Grundgesetzes "Concorde agreement" um die Zukunft. Für die deutschen Piloten Nico Rosberg, Timo Glock, Nick Heidfeld und Adrian Sutil geht es um Vertragsverlängerungen oder den Arbeitsplatzwechsel. Rosberg scheint die größte Auswahl zu haben, Glocks weiterer Weg hängt an den Launen von Toyota, Heidfeld will sich nicht nur auf BMW verlassen, Sutil nimmt, was er kriegt – bis auf Heidfeld sind alle auch Kandidaten für ein Silberpfeil-Cockpit.

Schöne Aussichten für eine spannende Pausen-Unterhaltung. Aber trotzdem: Zuerst mal schöne PS-Ferien! Dann durchstarten.

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis Rennen Hamilton lässt Konkurrenz keine Chance
Ergebnisse Qualifying Alonso vor dem Red-Bull-Duo
Ergebnisse 3. freies Training Heidfeld rast auf Platz zwei
Ergebnisse 2. freies Training Hamilton vor Kovalainen
Ergebnisse 1. freies Training Rosberg verpasst Bestzeit

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