Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Felipe Massa kann sich schon unterhalten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari  

Massa kann sich schon unterhalten

27.07.2009, 11:30 Uhr | sid, dpa

Felipe Massa erholt sich im Krankenhaus von seinem Unfall. (Foto: imago)Felipe Massa erholt sich im Krankenhaus von seinem Unfall. (Foto: imago) Felipe Massa hat bei seinem schweren Crash auf dem Hungaroring Glück im Unglück gehabt. Der Brasilianer ist ansprechbar und auf dem Weg der Besserung. "Er wacht immer häufiger aus dem künstlichen Koma auf und ist in der Lage, sich aktiv zu unterhalten", sagte Istvan Bocskai, ein Sprecher des ungarischen Verteidigungsministeriums. "Er reagiert darauf, wenn man mit ihm redet. Wir sind sehr optimistisch und haben die Hoffnung, dass eine langsame Erholung begonnen hat."

Massa kann seine Arme und Beine bewegen, das Ergebnis einer Ultraschall-Untersuchung sei beruhigend gewesen, sagte Bocskai. Eine weitere Computer-Tomographie des Gehirns stehe noch an, eine erste solche Untersuchung hatte bereits keine Auffälligkeiten ergeben.

Massa Schwangere Frau sieht Crash im TV
Ferrari Wer übernimt Massas Cockpit?

Reifenpanne Alonso für Heim-Grand-Prix gesperrt

Hirngewebe unverletzt

Massas Arzt, Dino Altmann, hatte zuvor erklärt, dass der Ferrari-Pilot keine Verletzung des Hirngewebes davon getragen habe. Der behandelnde Neurologe habe ihm mitgeteilt, dass Massa "ein kleines Ödem" im Hirn-Nervengewebe erlitten habe. Es handele sich aber nicht um ein Hämatom oder gar eine Verletzung. Der Mediziner war mit der Familie von Massa unmittelbar nach dem Unfall von Brasilien nach Ungarn geflogen.

Zustand ist ernst, aber nicht lebensbedrohlich

Altmann betonte am Tag des Rennens, der Zustand Massas sei ernst. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Altmann, der auch zuständiger medizinischer Direktor für den Großen Preis der Formel 1 in Brasilien ist, sagte weiter, Massa werde zunächst mit kurzen wachen Augenblicken beginnen. "Danach werden diese Zeitabschnitte ausgedehnt."

Bericht Qualifying Schwerer Unfall überschattet Alonso-Pole

Mit 190 km/h in einen Reifenstapel

Massa war im zweiten Qualifikationsdurchgang beim Großen Preis von Ungarn von einer etwa 800 Gramm schweren umherfliegenden Stahlfeder am Helm getroffen und verletzt worden. Zu dem Zeitpunkt war der Ferrari des Brasilianers etwa 240 Stundenkilometer schnell. Offensichtlich stark benommen oder gar bewusstlos, drückte der Pilot gleichzeitig das Brems- und das Gaspedal und raste mit etwa 190 km/h in eine Reifenbarriere.

Di Montezemolo: "Ich danke Gott"

Per Hubschrauber war Massa in ein Budapester Krankenhaus geflogen worden, wo am Abend bei einer Operation ein kleiner Knochensplitter am Augenhöhlenknochen entfernt worden war. Danach hatten ihn die Ärzte ins künstliche Koma versetzt, aus dem er am Renn-Sonntagmorgen erstmals aufgewacht war. Da hatte er bereits mit seiner Frau gesprochen. Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo flog nach Ungarn und stattete Massa einen kurzen Besuch ab. Der Italiener war zufrieden mit den Fortschritten seines Fahrers: "Wir müssen noch warten, aber die ersten Eindrücke, die ich bekommen habe, sind sehr ermutigend. Felipe ist auf einem guten Weg, ich danke Gott."

Online-Game Formula Fast

Gadget Holen Sie sich alle Infos zur Formel 1 auf Ihren Computer

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis Rennen Hamilton lässt Konkurrenz keine Chance
Ergebnisse Qualifying Alonso vor dem Red-Bull-Duo

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal