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Transfermarkt: Die zweite Bundsliga kocht auf Sparflamme

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Die zweite Liga kocht auf Sparflamme

28.07.2009, 13:29 Uhr | t-online.de, dpa

Dino Drpic ist der teuerste Neueinkauf in Liga zwei. (Foto: imago)Dino Drpic ist der teuerste Neueinkauf in Liga zwei. (Foto: imago) In der ersten Bundesliga wird viel Geld in neue Spieler investiert. Rund 30 Millionen Euro Ablöse zahlte der FC Bayern für Mario Gomez, 11 Millionen Euro kostete Anatoliy Tymoshchuk, Jungstar Marcus Berg soll die Hamburger ca. neun Millionen Euro gekostet haben. In der zweiten Liga sieht es dagegen ganz anders aus. Trotz steigender Zuschauerzahlen und Etats wird gespart.

Die meisten neu verpflichteten Spieler kamen ablösefrei zu ihren Klubs. Lediglich bei 22 der bisherigen 161 Neuzugänge ging eine Ablösesumme über den Tisch. Insgesamt investierten die 18 Klubs nur 6,15 Millionen Euro in neues Personal, gut zwei Millionen Euro weniger als vor einem Jahr. Die Einnahmen für Spielerverkäufe gingen von 20 Millionen auf 13 Millionen Euro zurück, obwohl mit 189 Spielern wesentlich mehr Abgänge zu verzeichnen sind als im vergangenen Sommer. Damals waren es nur 154 Spieler.

Im Überblick Der Spielplan der 2. Bundesliga

KSC investiert noch am meisten

Das Personalkarussell hat sich vor der neuen Saison kräftig gedreht, doch teure Neueinkäufe bleiben in der zweiten Liga wie in den Jahren zuvor die Ausnahme. Die Investitionen für neue Spieler bei den Bundesliga-Absteigern Karlsruher SC (1,6 Millionen Euro), Energie Cottbus und Arminia Bielefeld (jeweils 600.000) nehmen sich im Vergleich zu Bayern München (50,7 Mio.) oder dem Hamburger SV (19,5 Mio.) sehr bescheiden aus. Insgesamt wurden im Fußball-Oberhaus rund 150 Millionen Euro in neue Spieler investiert.

Dino Drpic ist die teuerste Verpflichtung

Die teuersten Neueinkäufe tätigte der KSC, der für Dino Drpic von Dinamo Zagreb 900.000 Euro und für Anton Fink von der SpVgg Unterhaching 700.000 Euro ausgab. Der Rumäne Florin Lovin war dem TSV 1860 München 600.000 Euro wert. Für eine halbe Million Euro verpflichtete Alemannia Aachen den Senegalesen Babacar Gueye vom französischen Zweitligisten FC Metz.

München holt Kiraly ablösefrei

Der prominenteste Neuzugang kostete kein Geld: Der ehemalige ungarische Nationaltorwart Gabor Kiraly, der 198 Bundesligaspiele für Hertha BSC bestritt, kam ablösefrei vom FC Burnley zu den Münchner Löwen. Wie andere Klubs nutzten die Münchner den Transfermarkt, um ihre Finanzen aufzubessern. Nach Timo Gebhart, der bereits im Winter für drei Millionen Euro zum VfB Stuttgart wechselte, gaben die Sechziger mit Fabian Johnson (VfL Wolfsburg/1,1 Mio.) und Sven Bender (Borussia Dortmund) weitere Nachwuchsspieler ab. "Aber billige Talente wird es nicht mehr geben. Johnson war der letzte", kündigte 1860-Sportdirektor Miroslav Stevic eine Änderung der Personalpolitik an.

Auch bei den Einnahmen ist der KSC spitze

Den größten Erlös aus Spielerverkäufen erzielte der KSC mit 4,55 Millionen Euro, davon allein drei Millionen für den zum VfB Stuttgart gewechselten Stefano Celozzi. Dahinter folgen Alemannia Aachen (2,6 Mio.), das allein 2,5 Millionen Euro für Lewis Holtby (Schalke 04) kassierte, Bielefeld (1,7 Mio.), 1860 München (1,3 Mio.) und Cottbus (1,0 Mio.).

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