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Eintracht Frankfurt könnte im Tabellen-Mittelfeld landen

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Eintracht Frankfurt  

Frankfurt könnte im Tabellen-Mittelfeld landen

29.07.2009, 13:21 Uhr | t-online.de

Der neue Mann auf Frankfurts Trainerbank: Michael Skibbe. (Foto: imago)Der neue Mann auf Frankfurts Trainerbank: Michael Skibbe. (Foto: imago) Fünf Jahre dauerte die Ära Funkel in Frankfurt. Unter seiner Ägide rangierte die Eintracht im hinteren Drittel der Bundesliga-Tabelle, immer unter den Erwartungen der Fans. Funkel ist gegangen, Michael Skibbe gekommen, nur die Erwartungen sind geblieben: Frankfurt soll raus aus dem Keller. Was ist den Hessen unter Skibbe in dieser Saison zuzutrauen? t-online.de analysiert Frankfurts Chancen in der Saison 2009/10.

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Neuverpflichtungen

Heribert Bruchhagens mahnender Zeigefinger taugt am besten als Sinnbild für die Frankfurter Transferpolitik. Der Manager wird angesichts der mauen Finanzlage nicht müde die Kauflust im Eintracht-Umfeld zu bändigen und so bleiben die Investitionen in neue Spieler auch in dieser Saison überschaubar. Für das Mittelfeld hat die Eintracht Selim Teber (28, 1899 Hoffenheim, ablösefrei) und Pirmin Schwegler (22, Bayern Leverkusen, ca. 500.000 Euro) verpflichtet. Die beiden Defensiv-Spieler schließen die Lücke nach den Abgängen von Inamoto und Fink. Liga-Raubein Maik Franz (27, Karlsruher SC, 700.000 Euro) soll der wackeligen Abwehr mehr Halt und etwas Biss verleihen. Für die nächste Torwartgeneration baut Frankfurt auf Jung-Talent Ralf Fährmann (20, FC Schalke 04, ablösefrei).

So läuft die Vorbereitung

Die Saisonvorbereitung verläuft durchwachsen. Frankfurt startete schwach in die Testspiele und leistete sich untere anderem Niederlagen gegen NK Osijek (0:3) und FCU Timisoara (0:3). Erst zum Ende des zweiten Trainingslagers konnten sich die Hessen wieder fangen (5:0 gegen Austria Kärnten, 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern). Sorgen bereiten Trainer Skibbe die Verletzten. Keeper Ralf Fährmann hat sich die Hand gebrochen und fällt lange aus. Routinier Chris plagt der Rücken. Der etatmäßige Sturm um Martin Fenin und Ioannis Amanatidis konnte wegen Verletzungen nur langsam herangeführt werden. Es droht Trainingsrückstand zum Saisonauftakt. Trouble herrscht nach der Absetzung von Amanatidis als Kapitän. Der 27-Jährige verkraftet die "Degradierung" zugunsten von Christoph Spycher nicht und hat seine Ämter (Vize-Kapitän, Mannschaftsrat) niedergelegt. Die anderen Verlierer der Vorbereitung sind 2,5-Millionen-Mann Habib Bellaid, der in der Innenverteidigung noch hinter dem lange verletzten Aleksandar Vasoski auf Platz vier rangiert und Mittelfeldmann Markus Steinhöfer, der trotz seiner 32 Einsätze in der Vorsaison kaum Chancen auf einen Stammplatz unter Skibbe hat.

Stimmung im Umfeld

In Frankfurt sind die Fans zugleich Segen und Fluch, zumindest für die Verantwortlichen. Wie die starke Emotionalität sich zum Fluch entwickeln kann, zeigte die vergangene Saison, als sich die Stimmung zwischen Kurve und Trainer Funkel am Streitpunkt Caio vergiftete und ihm die Arbeit an der Linie zur Last machte. Skibbe haftet nach mehreren vorzeitigen Entlassungen ein Verlierer-Image an, das wohl auch in Frankfurter Fan-Kreisen für latente Skepsis sorgt und Brisanz birgt. Die Stimmung könnte bei ausbleibendem Erfolg schnell zu Ungunsten von Skibbe kippen. Auf der anderen Seite dürfte der Neu-Trainer mit seinem Versprechen auf Offensivfußball punkten und damit vorerst auf Unterstützung hoffen.

Stärken und Schwächen

Die Defensiv-Abteilung erwies sich in der vergangenen Saison als das größte Manko der Eintracht. Mit 60 Gegentoren stellten die Hessen die drittschlechteste Abwehr in der Bundesliga. In der Offensive verfügt die Eintracht in Caio, Fenin und Amanatidis zwar über starke Akteure, denen aber mangels Spielpraxis in der letzten Saison (verletzungsbedingt oder aus taktischen Gründen) Routine und Durchsetzungskraft fehlt. Der dünne Kader schränkt zudem die taktischen Möglichkeiten ein. Die besondere Stärke der Eintracht bleiben die Fans. 24.000 Dauerkarten sind über den Tresen gegangen und versprechen auch in der kommenden Spielzeit eine einzigartige Stimmung in der Commerzbank-Arena.

Saisonprognose

Nach fünf Jahren Defensiv-Fußball bedeutet die Umstellung auf ein neues System in Frankfurt die größte Herausforderung. Damit sich der vermisste Mut zur Offensive im Spiel der Eintracht zeigt, muss sich vor allem viel in den Köpfen der Spieler verändern. Das braucht Zeit und fordert angesichts der vielen Verletzten Geduld. Dennoch ist der Mannschaft um Neu-Kapitän Spycher eine bessere Platzierung als Rang 13 in der vergangenen Saison zuzutrauen, ein Platz im Tabellen-Mittelfeld denkbar. Dazu hat die Eintracht den ersten Schritt getan und die Fans mit einem Sieg im Pokal-Derby gegen Erzrivale Kickers Offenbach (3:0) milde gestimmt. Wenn Frankfurt zum Liga-Auftakt (Bremen, Nürnberg, Köln) zufriedenstellend punktet, bleibt Ruhe um eine positve Entwicklung zu schaffen.

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