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BMW Sauber F1 Team: Heftige Reaktionen auf den F1-Ausstieg von BMW

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BMW Sauber F1 Team  

Heftige Reaktionen auf den F1-Ausstieg von BMW

29.07.2009, 16:01 Uhr | sid

Vollbremsung: BMW verabschiedet sich aus der Formel 1 (Foto: dpa)Vollbremsung: BMW verabschiedet sich aus der Formel 1 (Foto: dpa) Der Rückzug von BMW aus der Formel 1 schlägt hohe Wellen. Der Weltverband nutzte die Schock-Nachricht zum Nachtreten gegen die Teams, die Rivalen zeigten sich solidarisch und die Ex-Piloten schlugen harsche Töne an. Die FIA äußerte ihr Bedauern, zeigte sich aber "nicht überrascht". "Es war schon seit einiger Zeit klar, dass der Motorsport die weltweite Wirtschaftskrise nicht ignorieren kann", hieß es.

Ferner behauptete der Weltverband: "Wenn die Regelungen zur Kostenreduzierungen von einigen Teamchefs nicht so stark bekämpft worden wären, hätten der Rückzug von BMW und weitere Ankündigungen dieser Art in der Zukunft verhindert werden können."

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FOTA bietet dem Team ihre Hilfe an

Die dadurch kritisierte Teamvereinigung FOTA bot dem bisherigen BMW Sauber F1 Team derweil ihre Unterstützung an. "Nach der heutigen Ankündigung von BMW haben sich die FOTA-Teams untereinander beraten und sind bereit, dem Schweizer Team alle nötige Unterstützung für seine weitere Einbindung in die Formel 1 zu geben", erklärte FOTA-Generalsekretär Simone Perillo.

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Mercedes und Honda bleiben

Ähnliche Hilfe hatte zu Beginn des Jahres auch Ross Brawn erhalten, nachdem der frühere Ferrari-Technikchef nach dem Rückzug des japanischen Automobilherstellers Honda dessen Team übernommen hatte. Derweil versicherten Mercedes und das von ständigen Ausstiegsgerüchten begleitete Toyota-Werk, in den nächsten Tagen das Concorde Agreement zu unterschreiben und sich so für die nächsten drei Jahre zur Teilnahme an der Formel-1-WM zu verpflichten.

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Toyota: "Unsere Situation bleibt unverändert"

"Durch die Kostensenkungen werden wir unser Formel-1-Engagement fortführen. Unsere Situation bleibt unverändert. Das wurde uns aus Japan mitgeteilt", sagte eine Toyota-Sprecherin. Ein Mercedes-Motorsport-Sprecher erklärte: "Wir bedauern den Formel-1-Ausstieg von BMW. Diese Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf unser Formel-1-Engagement."

Schumacher: "Das Ziel ist verfehlt worden"

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ordnete die BMW-Entscheidung als verständlich ein. "Das Ziel ist definitiv verfehlt worden. Der Erfolg war einfach nicht da", sagte er der "Bild"-Zeitung: "Ich glaube, BMW hat die Aufbauphase eines eigenen Teams ein wenig unterschätzt. Andere haben ihre Aufgaben besser gelöst."

Danner hält Rückzug für "blamabel"

Derweil übten auch die früheren Rennfahrer und heutigen TV-Experten Christian Danner und Marc Surer teilweise heftige Kritik an BMW. "Es ist auf jeden Fall blamabel. In einer Zeit der völligen Erfolglosigkeit den Schwanz einzuziehen, ist nicht besonders clever", sagte RTL-Experte Danner. Der heutige Sky-Experte Surer zeigte sich "überrascht von der Entscheidung meines früheren Arbeitgebers. Dass man jetzt - nach so wenigen Jahren mit diesem Team - schon aufgibt, hinterlässt für mich einen fahlen Beigeschmack."

Surer glaubt nicht an einen Strategiewechsel

Die offizielle Begründung - "ein Strategiewechsel innerhalb des Unternehmens, das künftig das Hauptaugenmerk auf neue Antriebstechnologien und Nachhaltigkeit legen will" - ist für Surer nur ein Vorwand. "Auch wenn heute andere Gründe genannt wurden, habe ich den Eindruck, dass doch die aktuell schlechten Ergebnisse den Ausschlag gegeben haben", sagte der Schweizer.

Kann Peter Sauber den Rennstall retten?

Ähnlich sieht es Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der nur mutmaßte: "Sie wollten in drei Jahren die WM gewinnen. Es schien so, dass das nicht klappen könnte. Vielleicht haben sie sich deshalb entschieden, aufzuhören." Als großen Hoffnungsträger für einen Verbleib des Teams sieht Danner den derzeit als Berater fungierenden Peter Sauber. "Das BMW-Formel-1-Team war ja mal das Sauber-Team aus der Schweiz", meinte er. "Den Peter Sauber gibt es ja immer noch. Er ist nach wie vor 20-prozentiger Teilhaber. Ich gehe davon aus, dass man eine gute Lösung findet."

Lauda: "Hoffentlich keine Kettenreaktion"

Dies wünscht sich auch der dreimalige Weltmeister Niki Lauda. "Ich hoffe, dass es jetzt keine Kettenreaktion geben wird und weitere Autohersteller aus der Formel 1 verschwinden", sagte er der "Bild": "Der Sport hat jetzt einen Schaden genommen mit dem BMW-Ausstieg, keine Frage. Aber sterben wird die Formel 1 nicht, egal wie viele Autohersteller verschwinden."

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