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Hannover 96 muss kleinere Brötchen backen

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Bundesliga-Analyse - Hannover 96  

Hannover muss kleinere Brötchen backen

30.07.2009, 12:28 Uhr | t-online.de

Eine der wenigen Konstanten bei den 96ern: Torhüter Robert Enke (Foto: imago)Eine der wenigen Konstanten bei den 96ern: Torhüter Robert Enke (Foto: imago) Nach dem enttäuschenden 11. Tabellenplatz in der vorherigen Saison muss Hannover 96 in dieser Saison deutlich kleinere Brötchen. Kamen in der Vorsaison mit Jan Schlaudraff, Mario Eggimann, Leon Andreasen und Mikael Forssell echte Transferkracher, die die Euphorie in der niedersächsischen Landeshauptstadt beinahe ins Unermessliche steigen ließen, ist in dieser Saison Schmalhans Küchenmeister. t-online.de analysiert die Mannschaft und die Chancen der Roten.

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Neuverpflichtungen

Im Vergleich zur Vorsaison hielten sich die Hannoveraner bei den Neuzugängen merklich zurück. Prominentester Neuzugang ist der ablösefrei von Bayer Leverkusen verpflichtete Abwehrspieler Karim Haggui der gemeinsam mit Christian Schulz die Innenverteidigung der mit 69 Gegentoren schlechtesten Defensive der Vorsaison stabilisieren soll. Der Tunesier muss aber noch nachweisen, dass er konstant Leistung bringen kann: In Leverkusen war er zuletzt nur noch Bankdrücker und kam auf elf Ligaeinsätze. Als Ergänzungsspieler stießen Valdet Rama vom FC Ingolstadt sowie Manuel Schmiedebach und Sofien Chahed von den eigenen Amateuren zum Profikader der 96er. Die einzige Ablösesumme wurde in Constant Djakpa investiert. Der Ivorer kam für 400.000 Euro aus Leverkusen und soll auf der linken Defensivseite für frischen Wind sorgen, dürfte es aber schwer haben dort an Konstantin Rausch vorbeizukommen.

So läuft die Vorbereitung

Trainer Dieter Hecking bewertet das Trainingslager im österreichischen Bad Kleinkirchheim mit einer "2+", liefen die Testspiele doch zunächst erwartungsgemäß. Gegen unterklassige Mannschaften wurde standesgemäß gewonnen, das 0:0 gegen Ligakonkurrent Köln nährte die Hoffnung, dass die Schießbude der Liga diese Saison nicht in Hannover steht, und zum Abschluss des Trainingslager rang man dem englischen Premier-League-Vertreter Wigan Athletic ein 1:1 ab. Doch eine knappe Woche vor dem Pflichtspielstart gegen Eintracht Trier im Pokal ließ eine 1:2-Niederlage beim Sechstligisten Anker Wismar das Stimmungsbarometer in Hannover wieder in den Keller sinken.

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Stimmung im Umfeld

Bei Martin Kind ist Trainer Dieter Hecking unumstritten und genießt trotz ausbleibender Erfolge weiterhin das Vertrauen des allmächtigen Klubbosses. Bei den traditionell anspruchsvollen Fans der Hannoveraner hat der Trainer nach den enttäuschenden Leistungen der Vorsaison viel Kredit verspielt. Der stillose Abgang von Michael Tarnat hat Heckings Position bei den Fans noch verschlechtert. Der Routinier erfuhr von Hecking kurz vor dem letzten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde. Da Hecking vergaß, die Geschäftsstelle über seine Entscheidung zu informieren, wurde Tarnat als einziger feststehender Abgang nicht mit Blumen verabschiedet. Als größtes Plus könnte sich die Verpflichtung von Sportdirektor Jörg Schmadtke erweisen, der den Trainer noch aus gemeinsamen Aachener Zeiten kennt, und der sich innerhalb kürzester Zeit ein eigenständiges Profil geschaffen hat.

Stärken und Schwächen

Hannover hat mit Robert Enke einen der besten Torhüter der Liga im Kasten stehen und besitzt eine eingespielte Mannschaft, der Neuzugang Haggui bei konstanten Leistungen die dringend benötigte Sicherheit verschaffen kann. Damit hören die Stärken aber auch schon auf. Der Angriff steckt trotz hochkarätiger Namen in einer Dauerkrise. Der als zentrale Führungsperson geholte Jan Schlaudraff fällt wegen Leistenproblemen auf unbestimmte Zeit aus und Dieter Hecking ist innerhalb der Mannschaft schon lange nicht mehr unumstritten.

Saisonprognose

Misslingt der Saisonstart, dürfte Dieter Hecking es immer schwieriger haben, seinen Platz auf der Bank zu behaupten. Schlägt das Verletzungsproblem dann noch so erbarmungslos zu wie in der letzten Saison, dann könnte der Abstiegskampf ein Thema an der Leine werden. Zu erwarten ist eine Platzierung zwischen Rang elf und dreizehn.

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