Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Ferrari: Michael Schumacher dreht die ersten Testrunden

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari  

Schumi dreht schon die ersten Testrunden

31.07.2009, 13:13 Uhr | dpa

Michael Schumacher testet bereits wieder (Foto: AP)Michael Schumacher testet bereits wieder (Foto: AP) Michael Schumacher hat keine Zeit zu verlieren. Bereits zwei Tage nach seiner Comeback-Ankündigung saß der siebenfache Formel-1-Weltmeister unter Ausschluss der Öffentlichkeit im alten Ferrari-Modell F 2007 und drehte erste Testrunden auf der Rennstrecke in Mugello. Mit dem aktuellen Wagen darf Schumacher nicht testen.

"Daher habe ich die Jungs von F1 Clienti kontaktiert, ob die mir ein Auto geben können", erklärte Schumacher auf seiner Internetseite. Clienti ist die Ferrari-Abteilung, die für ausrangierte Formel-1-Ferraris zuständig ist.

Ferrari Massa würde am liebsten schon in Valencia wieder fahren

#

Am Vormittag schon 35 Runden gefahren

Schumacher kam laut Informationen von "Auto Bild motorsport" um 9:33 Uhr mit dem Hubschrauber aus Maranello an der Strecke an und ging 43 Minuten später erstmals für eine langsame Installationsrunde auf die Strecke. Um 10:40 Uhr nahm er einen weiteren Stint von sechs Runden in Angriff, um 11:10 Uhr ging er ein drittes Mal raus. Insgesamt spulte der siebenfache Weltmeister bis zur Mittagspause ungefähr 35 Runden ab.

Online-Game Formula Fast 3D

Strecke gleicht einem Hochsicherheitstrakt

Ferrari achtete penibel darauf, dass sich Schumacher in Ruhe und abgeschirmt von der Öffentlichkeit an die Geschwindigkeit der Formel 1 gewöhnen kann. Die Strecke glich einem Hochsicherheitstrakt und war durch Zäune abgesperrt. Einige findige Fotografen stellten daher Leitern auf, um dennoch irgendwie einen Blick auf das Geschehen erhaschen zu können.

Gadget Holen Sie sich alle Infos zur Formel 1 auf Ihren Computer

Schumacher: "So viel wie möglich fahren"

Aufgrund des geltenden Testverbots musste sich Schumacher mit dem 2007er-Modell des Ferraris begnügen. "Aber ich möchte eben so viel wie möglich fahren, und da ist das schon mal eine gute Option", so der Kerpener. "Die nächsten Wochen stehen dann ganz im Zeichen dieser Vorbereitung." Schumacher kann sich aber auch mit dem alten Modell wieder an die Geschwindigkeit gewöhnen.

Bitte an die Teams um einen Testtag im F60

Um das Testverbot zu umgehen, hat Ferrari-Sportdirektor Massimo Rivola die anderen Teams in einem Schreiben um ihre Erlaubnis für einen Testtag mit Schumacher im F60 gebeten. Sollten die Konkurrenten geschlossen zustimmen, könnte Schumacher vor Valencia zumindest einmal sein künftiges Arbeitsgerät ausprobieren. In seinem Schreiben unterstreicht Rivola, dass Schumacher seit 2006 keinen Automobilrennsport mehr betrieben habe - mit der Ausnahme einiger Testfahrten im Jahr 2007. Rivola: "Um die Möglichkeit eines Comebacks angemessen evaluieren zu können, erbitten wir die Zustimmung aller Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2009 und auch der FIA für einen offiziellen Testtag. Wir wären für Ihre Zustimmung sehr dankbar."

Schumachers Arzt: "40 ist nicht gleich 40"

Schumachers Arzt Johannes Peil sieht aus Fitnessgründen keine Bedenken für das baldige Comeback. "Es gibt das System Schumacher. Michael hat die Chance, erfolgreich zurückzukehren, wenn er dieses System wieder anwirft", sagte der Chefarzt der Sportklinik in Bad Nauheim. "40 ist nicht gleich 40, auch wenn man manche Vorgaben des Alters nicht brechen kann. Wenn Michael Schumacher vor drei Jahren aufgehört hätte zu trainieren, hätten wir jetzt null Chancen. Aber er hat seit dem Rücktritt fast in der Frequenz wie früher und seit Frühjahr 09 in der Frequenz wie früher trainiert."

Psychisch ausgeglichen und erholt

Allgemein sei seine Fitness "natürlich nicht mit 2006 vergleichbar, aber er ist auf einem sehr guten Niveau für die Formel 1. Er wird körperlich in der Lage sein, die nötigen Leistungen zu bringen. Mental hat er sogar Vorteile zu 2006. Er ist psychisch ausgeglichen und erholt." Nicht äußern wollte sich Peil zur Nackenverletzung des siebenmaligen Weltmeisters. "Das soll Michael irgendwann selbst sagen, was passiert ist", meinte er und erklärte: "Bei solchen Unfällen bleibt immer etwas übrig, was behandelt werden muss."

Public Viewing in der Jahnhalle in Kerpen

Schumachers Heimatstadt Kerpen steht nach der Rückkehr des berühmtesten Sohns der Stadt in den Formel-1-Zirkus derweil kopf. Das Rennen in Valencia wird in der Jahnhalle per Public Viewing live übertragen. Dies war in der 64.000-Einwohner-Stadt auch in den vergangenen Jahren bei allen Rennen mit Schumacher stets der Fall, nur wenige Stunden nach der Ankündigung des 40-Jährigen reagierte die Stadt umgehend. 1000 Menschen haben in der Jahnhalle Platz, Eintritt wird nicht verlangt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal