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Schwimm-WM: Weltrekord und Gold für Britta Steffen

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Schwimmen - WM  

Weltrekord und Gold für Britta Steffen

22.06.2011, 17:17 Uhr | sid

Britta Steffen freut sich über ihren Weltrekord. (Foto: Ap)Britta Steffen freut sich über ihren Weltrekord. (Foto: Ap) Knapp ein Jahr nach dem Olympiasieg hat sich Britta Steffen mit erneutem Weltrekord über 100 Meter Freistil in Rom auch zur Weltmeisterin gekrönt. Mit einer Leichtigkeit wie von einem anderen Stern machte sie ihre Trophäensammlung komplett. "Wow, ich bin Weltmeisterin. Das ist Wahnsinn. Das ist verrückt. Ich bin überglücklich. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen", sagte Steffen nach einer weiteren Demonstration ihrer Klasse.

In 52,07 Sekunden verbesserte sie nicht nur ihre eigene Bestmarke nochmal um 15 Hundertstel, sondern degradierte ihre Rivalinnen zu Statisten. Es war ihr erster WM-Titel überhaupt.

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Steffen: "Wie ein Kind im Kindergarten"

Damit bescherte Steffen dem Deutschen -Verband (DSV) nach dem Doppel-Coup von Paul Biedermann das dritte Gold und die insgesamt sechste Medaille für die Beckenschwimmer. Der zweite Titel für Steffen könnte zum Abschluss am Sonntag über 50 Meter Freistil folgen. Dabei war die 25-Jährige diesmal nervös wie noch nie. "Ich war so aufgeregt, das war sogar schlimmer als in Peking", sagte Steffen: "Im Call Room kam ich mir vor wie ein Kind im Kindergarten, das abgeschoben werden soll."

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Vollgas vom Start weg

Doch im Wasser war die Aufregung verflogen. Anders als bei ihrem Olympiasieg in Peking, als sie das Feld von hinten aufgerollt hatte, war Steffen diesmal von Beginn an vorne mit dabei. Nach der Wende ließ sie keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit. Die Britin Fran Halsall (52,87) sowie die gestürzte Titelverteidigerin und Olympia-Zweiten Lisbeth Trickett aus Australien (52,93) hatten auf den Plätzen zwei und drei nicht den Hauch einer Chance.

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Die Badehose kommt ganz sicher

Unmittelbar vor dem Finale von Steffen hatte der Weltverband FINA verkündet, dass das Verbot der High-Tech-Anzüge definitiv ab 1. Januar 2010 greifen wird. Dann werden nur noch Badehosen und Badeanzüge in Textil bis oberhalb der Knie erlaubt sein. Bei den Frauen müssen die Anzüge schulterfrei sein.Künftig müssen die Ausrüster ihre Badehosen und Badeanzüge bis sechs Monate vor Großereignissen zur Verfügung stellen. Auch die Badehosen und Badeanzüge müssen wie die High-Tech-Anzüge von der FINA geprüft und abgenommen werden.

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