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Michael Schumacher hat nach Testrunden "ein gutes Gefühl"

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Formel 1 - Michael Schumacher  

Schumi hat nach den ersten Runden "ein gutes Gefühl"

31.07.2009, 21:41 Uhr | dpa

Michael Schumacher ist nach den ersten Tests zufrieden. (Foto: dpa)Michael Schumacher ist nach den ersten Tests zufrieden. (Foto: dpa) Bereits zwei Tage nach seiner Comeback-Ankündigung hat Michael Schumacher wieder Gas gegeben - und konnte gar nicht genug bekommen. "Ein gutes Gefühl, wieder in einem Formel-1-Auto zu sitzen", teilte der siebenmalige Weltmeister auf seiner Internetseite mit.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit drehte er im alten Ferrari-Modell F 2007 erste Testrunden auf der Rennstrecke in Mugello. Mit dem aktuellen Wagen darf Schumacher nicht testen.

Ferrari Massa würde am liebsten schon in Valencia wieder fahren

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Schumacher: "Keine echten Anhaltspunkte"

Bei strahlendem Sonnenschein in Mugello drehte der 40-Jährige bis zur Mittagspause ungefähr 35 Runden im zwei Jahre alten Weltmeister-Auto von Kimi Räikkönen. Spaß hatte Schumacher, "auch wenn es ein altes Auto von 2007 war, mit Slicks, die in der GP2 verwendet werden - damit hat man natürlich keine echten Anhaltspunkte." Nun müsse "man mal abwarten, wie mein Körper und meine Muskeln in den nächsten Tagen reagieren", sagte Schumacher.

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Immer ein Auge auf die Zeiten

Doch Schumacher wäre nicht Schumi, wenn er nicht gleich bei seinem ersten Auftritt im Formel-1-Wagen seit seinen Testfahrten im April 2008 auf die Zeiten schauen würde. Er habe schon nach einigen Runden wieder konstante Zeiten fahren können. "Und mit der Bestzeit, 1:23,736 (Minuten), bin ich auch ganz zufrieden", verkündete er.

Bitte an die Teams um einen Testtag im F60

Damit Schumacher eventuell auch noch im neuen F60 üben kann, hat sich Ferrari in einem Brief an die restlichen neun Teams gewandt. Die Scuderia bittet darin um die Erlaubnis für einen Testtag, an dem sich der Kerpener an seinen Dienstwagen gewöhnen könnte. Bei einer Zustimmung wäre dies möglich, ansonsten sind Testfahrten während der Saison verboten. Erlaubt ist laut dem FIA-Reglement unterdessen ein PR-Termin. Es ist davon auszugehen, dass Ferrari diese Chance nutzen wird. Die neben Ferrari in der Teamvereinigung vertretenen sieben Rennställe sollen der Ausnahme zugestimmt haben. Toyota- Motorsportpräsident John Howett erklärte: "Nach dem Verständnis von Toyota haben sich die FOTA-Teams geeinigt, die Anfrage zu akzeptieren." Die Situation für Felipe Massa, der am vergangenen Samstag verunglückt war, sei sehr unglücklich und dies nun eine sportliche Geste.

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"Feuer" in Schumis Augen

Eines ist klar: Perfektionist Schumacher wird bis zum Großen Preis von Europa am 23. August rein gar nichts dem Zufall überlassen. Er habe das "Feuer" in den Augen des 40-Jährigen gesehen, berichtete Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Rande der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom. Teamchef Stefano Domenicali pflichtete auf der Internetseite von Ferrari bei: Noch bevor di Montezemolo Schumacher gefragt habe, "konnte ich in seinen Augen ablesen, noch bevor er antwortete, wie stark die Verbindungen zwischen Michael und der Scuderia sind".

Räikkönen: "Nett, ihn als Teamkollegen zu haben"

Schumachers Nachfolger Räikkönen sieht dem Duell mit dem siebenmaligen Weltmeister gewohnt gelassen entgegen. "Ob ich Michael oder einen anderen neben mir habe, kommt aufs selbe raus. Aber es wird nett sein, ihn als Teamkollegen zu haben." Toyota-Pilot und Schumacher-Landsmann Timo Glock geht davon aus, dass der Rekorde-Sammler nichts von seinen außerordentlichen Qualitäten verloren hat. "Er wird wieder vorne mitmischen und da anknüpfen, wo er damals aufgehört hat", sagte der Toyota-Pilot.

Erste Tests im Simulator

Bereits am Tag nach der Comeback-Ankündigung war Schumacher mit dem Hubschrauber in Maranello gelandet. Im Simulator checkte der siebenmalige Weltmeister die Funktionalität des Lenkrads. Auch sein Sitz im F60 von Felipe Massa soll angepasst worden sein. "Natürlich habe ich auch gleich noch mal die Gelegenheit genutzt und mich mit den Ingenieuren zum weiteren Vorgehen beraten", schrieb Schumacher, der sein bis dato letztes Rennen am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo bestritten hatte.

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