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Uli Hoeneß erneuert Feindschaft zu Christoph Daum

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FC Bayern München  

Hoeneß erneuert seine Feindschaft zu Daum

01.08.2009, 11:03 Uhr | t-online.de

Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß steht für Engagement, Sachverstand und Leidenschaft. (Foto: imago)Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß steht für Engagement, Sachverstand und Leidenschaft. (Foto: imago) Dass gute Freunde niemand trennen kann, wissen wir spätestens, seitdem der Kaiser zu singen begann. Aber auch Feindschaften können ein Leben lang halten. Beispielsweise die zwischen Bayerns Manager Uli Hoeneß und Christoph Daum. Im Rahmen einer neuen DSF-Talksendung wärmte Hoeneß jetzt die Kokain-Haarprobe-Affäre um den damaligen Leverkusener Trainer auf: "Er war bereit, mich und meine Familie zu zerstören", so Hoeneß.

Der 57-Jährige redete sich offenbar über neun Jahre angestauten Frust von der Seele, wurde überdeutlich: "Ich habe damals zum ersten Mal erlebt, was es heißt, wenn du ein ganzes Volk gegen dich hast." Es seien sogar 10.000 Euro geboten worden, ihn auf Schalke von der Bayern-Bank zu schießen.

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Hoeneß sorgt für Daums Ausbootung als Bundestrainer

Der Grund: Hoeneß hatte sich im Oktober 2000 gemüßigt gefühlt, sein Schweigen zu brechen. Dies passierte passenderweise zu jenem Zeitpunkt, als Fußball-Deutschland nach der peinlichen EM 2000 auf der Suche nach dem Retter war, einem neuen Bundestrainer. Auf Daum war die Wahl des DFB gefallen - ehe Hoeneß auspackte.

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Daums Leidenschaft für Kokain wird öffentlich

In Insiderkreisen sei es seinerzeit längst bekannt gewesen, mit welchen Mitteln sich der als Motivationskünstler und "Lautsprecher" bekannt gewordene Bayern-Herausforderer Daum durch den Bundesliga-Alltag helfe. Hoeneß machte öffentlich, der Kölner Zampano kokse. "Wenn Christoph Daum nicht so bescheuert gewesen wäre, eine Haarprobe zu machen, hätte ich dieses Spiel nie gewinnen können", erzählte Hoeneß im Rahmen des "Audi Star-Talks". "Stellen Sie sich vor, er hätte die Probe nicht gemacht. Ich weiß nicht, was mit mir passiert wäre."

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Unvergleichlich peinlicher Fehltritt

Hoeneß - für einen Großteil der deutschen Fußballfans ohnehin das Rote Tuch schlechthin - riskierte mit dem Säen des Windes, Sturm zu ernten. Der blies ihm damals denn auch deutlicher denn je ins Gesicht. Frontal. "Einer hat mir geschrieben, 'Dich haben sie auch in Dachau vergessen'." Dachau steht diesbezüglich als Synonym für die KZ-Bauten der Nationalsozialisten, die unter anderem in Dachau Millionen jüdischer Mitbürger in diesen Todeslagern umbrachten.

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Nicht nur derart völlig überzogene Äußerungen hat und wird Hoeneß nie vergessen. "Es wird nie eine Chance geben", sagte er hinsichtlich des Verhältnisses zu Daum, "mit ihm 'Business as usual' zu machen." Selbst das berühmte Bier unter Männern schloss Hoeneß aus, der sich vor 20 Jahren in einer legendären Ausgabe des "Aktuellen Sportstudios" des ZDF ein unvergessenes Verbalduell mit dem damaligen Kölner Emporkömmling geliefert hatte.

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Der ewige Kampf gegen die bayerische Übermacht

Hoeneß schützte damals im Vorfeld des Münchner "Meisterschaftsendspiels" in Köln seinen Freund und Bayern-Trainer Jupp Heynckes leidenschaftlich vor Daums Attacken, die ihren Zweck der PR für sich, den 1. FC Köln, die Bundesliga und den Meisterschaftsendspurt erfüllten. Letzten Endes aber verließen die Bayern, Hoeneß und Heynckes als Sieger die Arena: in Köln und saisonübergreifend. Erst in der abgelaufenen Saison besiegte Daum mit einem überraschenden 2:1-Erfolg am 21. Februar 2009 in der Allianz-Arena sein Bayern-Trauma.

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