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Hertha BSC geht bescheiden in die Saison

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Bundesliga-Analyse - Hertha BSC  

Große Euphorie im Umfeld, bescheidene Ziele im Verein

03.08.2009, 14:39 Uhr | t-online.de

Artur Wichniarek will im zweiten Anlauf den Durchbruch bei Hertha schaffen. (Foto: imago)Artur Wichniarek will im zweiten Anlauf den Durchbruch bei Hertha schaffen. (Foto: imago) Bis zum 33. Spieltag durfte Hertha BSC in der vergangenen Saison vom Titel träumen. Die Berliner waren das große Überraschungsteam, wurden am Ende Vierter. Seitdem hat sich viel verändert. Die Ära Dieter Hoeneß ist beendet, neuer Manager ist Michael Preetz. Zudem sind mehrere Führungsspieler gegangen.

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Neuverpflichtungen

Prominent besetzt ist die Liste der Abgänge. Weg sind unter anderem Marko Pantelic (noch ohne Verein), Andrej Voronin (zurück zum FC Liverpool) und Josip Simunic (zu 1899 Hoffenheim). Die beiden ersten erzielten in der abgelaufenen Spielzeit zusammen 18 Tore, Simunic spielte eine sensationelle Saison in der Innenverteidigung. Wirtschaftlichen Zwängen gehorchend waren die Berliner selbst auf dem Transfermarkt zurückhaltend. Überraschendster Einkauf ist Stürmer Artur Wichniarek von Arminia Bielefeld, der bei seinem ersten Gastspiel in der Hauptstadt gescheitert war. Nun will er es noch einmal wissen, hat zur Ablöse von einer Million Euro 250.000 Euro selbst beigesteuert. Die Abwehrspieler Christoph Janker (ablösefrei aus Hoffenheim) und Nemanja Pejcinovic (für 600.000 Euro ausgeliehen von FK Rad Belgrad) sind vermutlich vorerst keine Kandidaten für die Startelf.  

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So läuft die Vorbereitung

Hertha verlor bei Wiener Neustadt (1:2), schlug Ferencvaros Budapest (2:0) und Bursaspor (2:1), spielte beim FC St. Pauli unentschieden (2:2). Alles in allem verliefen die Testspiele, so wie es die Ergebnisse vermuten lassen: mittelmäßig. Immerhin gelang ein Erfolg im ersten Pflichtspiel, am Wochenende schlug Hertha im DFB-Pokal Viertligist Preußen Münster. Zwar nur sehr mühevoll 3:1 nach Verlängerung,  aber gerade vor dem Hintergrund der wenig ruhmreichen Pokalhistorie kann es nur heißen: Hauptsache weiter.

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Stimmung im Umfeld

Inzwischen hat sich die Lage im Klub beruhigt. Über viele Monate schwelte hinter den Kulissen ein Machtkampf, an dessen Ende Manager Dieter Hoeneß in der Sommerpause gehen musste. Mit ihm mussten auch Pressesprecher Hans-Georg Felder und Vereinsjurist Jochen Sauer ihre Büros räumen. Neuer Manager ist Ex-Profi Michael Preetz. Er liegt mit Favre auf einer Wellenlänge, das war im Gespann Favre/Hoeneß vor allem in Transferfragen nicht immer der Fall. Obwohl Hertha kaum investieren kann und die Verantwortlichen den Ball flach halten, sind die Fans heiß auf die neue Saison. Für Berliner Verhältnisse höchst erstaunliche 50.000 Anhänger waren bei der offiziellen Saisoneröffnung, die Marke der verkauften Dauerkarten aus dem Vorjahr (17.500) wurde bereits im Juli übertroffen.    

Stärken und Schwächen

Stars, die herausragen, sucht man vergebens. Die Berliner setzen weiter auf den Teamgeist, der sie in der Vorsaison so stark gemacht hat. Zudem haben sie in Lucien Favre einen exzellenten Trainer, der ein absoluter Taktik-Fachmann ist und es schafft, alles aus den Profis herauszuholen. Das ist allerdings auch bitter nötig, da der Kader von den Namen her schwächer besetzt ist als in der abgelaufenen Spielzeit. Schließlich haben zwei treffsichere Stürmer und ein hervorragender Verteidiger Hertha verlassen. 

Saisonprognose

Ein erneuter Höhenflug scheint ausgeschlossen. Wenn es richtig gut läuft, kann Hertha im Kampf um einen Platz im Europacup eingreifen. Realistischer ist aber wohl eine Platzierung um Rang zehn.

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