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FC Schalke 04  

Magath schlägt auf Schalke Alarm

03.08.2009, 18:12 Uhr | t-online.de

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start platzte Schalke-Trainer Felix Magath angesichts des Leistungsstands seiner Mannschaft der Kragen. "Von einer Mannschaft, die vorher Kreisklasse war, kann man nicht erwarten, dass sie durch einen neuen Trainer plötzlich Weltklasse wird", sagte der Meister-Coach nach dem mühevollen 4:0-Pokalerfolg beim Fünftligisten TSV Germania Windeck.

Vor allem das langsame Umschalten zwischen Defensive und Offensive sowie der behäbige Spielaufbau stören Magath, dem eine andere Art von Fußball vorschwebt.

Magath: "Das wird noch Monate dauern"

Die Gründe hierfür sucht der 56-Jährige bei seinen Vorgängern auf der Schalke-Bank und übt deutliche Kritik: "Auch ich muss mich erst daran gewöhnen, dass wir keinen Tempofußball wie in Wolfsburg spielen. Ich möchte immer, dass wir schnell nach vorn spielen. Doch das ist den Spielern jahrelang anders erzählt worden, und sie haben dieses Verhalten verinnerlicht. Das wird noch Monate brauchen."

Farfan fliegt aus der Mannschaft

Auch die Einstellung seiner Spieler lässt Magath zürnen. So schmiss der Trainer-Routinier den peruanischen Stürmer Jefferson Farfan aus dem Team, weil der dem gemütlichen Beisammensein des Teams am Vorabend des Pokalspiels wegen einer Erkältung fern geblieben war. "Farfan hat sich beim Biertrinken krank gemeldet. Es ist zu befürchten, dass er erst einmal ausfällt", sagte Magath süffisant.

Kobiaschwili ist nur noch Wackelkandidat

Auch Linksverteidiger Levian Kobiaschwili, der eigentlich nach dem Ausfall von Christian Pander links hinten gesetzt schien, muss um seinen Platz in der Stammelf bangen. Im Pokalspiel hatte Magath den 32-Jährigen draußen gelassen, weil er mit der Vorbereitung des Routiniers "überhaupt nicht zufrieden" war.

Kenia sorgt für den Lichtblick

Immerhin: Der frischgebackene "Trainer des Jahres" sah beim glanzlosen Pokalerfolg auch positives. So erzielte der in der Halbzeit eingewechselte 18-jährige Georgier Lewan Kenia mit einem Traumtor das zwischenzeitliche 3:0. "Für seine 18 Jahre macht er seine Sache phänomenal. Er hat unsere Offensive belebt, und es war kein Zufall, dass er das Tor gemacht hat", schwärmte Magath. Seine restlichen Offensivkräfte müssen sich allerdings vor dem Bundesliga-Start beim 1.FC Nürnberg warm anziehen.

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