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Formel 1  

Massa verlässt Budapester Krankenhaus

03.08.2009, 11:50 Uhr | dpa

Gezeichnet von seinem schweren Unfall verlässt Felipe Massa das Krankenhaus in Budapest. (Foto: Reuters)Gezeichnet von seinem schweren Unfall verlässt Felipe Massa das Krankenhaus in Budapest. (Foto: Reuters) Neun Tage nach seinem schweren Formel-1-Unfall hat Felipe Massa das Budapester Militär-Krankenhaus verlassen und ist in seine brasilianische Heimat zurückgeflogen. Das bestätigte das ungarische Verteidigungsministerium. Mit leicht aufgerichtetem Oberkörper wurde Massa auf einer Trage vom Krankenwagen in die Bombardier Challenger 60 gebracht, die auf dem Ferihegy Airport für seinen Transport bereitstand.

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Schumi die "beste Entscheidung"

Noch bevor Massa Richtung Brasilien, wo er sich nach seinem Horror-Crash auf dem Hungaroring in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn erholen wird, abhob, schwärmte er in den höchsten Tönen von seinem Ersatzmann Michael Schumacher. "Er weiß, wie man gewinnt, er weiß, wie man fährt, und er ist großartig: Es war die beste Entscheidung, das Auto einem so fantastischen Menschen zu geben", sagte Massa in einem von Ferrari veröffentlichten Interview.

Zwei Tage lang künstliches Koma

"Viele Dinge sind in den vergangenen Tagen passiert und ich möchte zurückkehren ins normale Leben", sagte Massa, der zwar weiß, was auf dem Hungaroring geschehen ist, aber nur, weil es ihm die Ärzte erzählt haben. "Es ist ein komisches Gefühl. Ich weiß genau, was passiert ist, dass eine Metallfeder von Rubens' Auto mich am Helm getroffen hat. Ich weiß, dass etwas mit mir passiert ist, aber ich habe in dem Moment nichts gespürt." Die Ärzte im Militär-Hospital in Budapest hatten den 28-Jährigen zwei Tage lang im künstlichen Koma gehalten.

Dank an Gott und das gesamte Umfeld

"Als erstes möchte ich Gott danken", sagte Massa. Sein Dank gelte auch den Medizinern des AEK-Krankenhauses, "die viel für mich getan haben", und Leibarzt Dino Altmann, "der mit meiner Familie aus Brasilien herübergekommen ist und dieser Tage Außergewöhnliches geleistet hat.". Dann wandte sich der Vize-Weltmeister an die "Ferrari-Familie. Sie waren großartig, sie haben uns in jeder erdenklichen Hinsicht geholfen und es ist großartig, ein Teil dieser Gruppe zu sein."

Massa: "Fühle mich viel besser"

Seine im sechsten Monat schwangere Gattin Raffaela und sein Leibarzt Dino Altmann begleiteten Massa auf dem Flug nach Sao Paulo. Beide waren unmittelbar nach dem Unfall nach Budapest gekommen. "Ich fühle mich aber nun deutlich besser und will so schnell wie möglich wieder fit werden und auch schnellstmöglich wieder in meinen Ferrari klettern", sagte Massa.

Rasante Genesung

Vor dem Budapester Krankenhaus wartete eine kleine Gruppe Fans mit Ferrari- und Brasilien-Fahne. Die Familie bedankte sich in Massas Namen für die Unterstützung in den vergangenen neun Tagen, in denen sich der 28 Jahre alte Rennfahrer in geradezu rasanter Geschwindigkeit erholt hat. "Liebe Freunde, im Namen von Felipe möchten wir euch für all die zahlreichen Botschaften der Unterstützung, die wir in den vergangenen Tagen aus der ganzen Welt erhalten haben, bedanken", schrieb die Familie auf Massas Internetseite. "Wir danken Euch von tiefstem Herzen."

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Auch Schumacher froh

Erfreut über den Zustand Massas, der sich einen Schädelbasisbruch und eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, zeigte sich auch Michael Schumacher. Der Rekord-Weltmeister hatte seinen Kumpel und Ex-Teamkollegen am Samstag besucht. "Endlich konnte ich Felipe mal sehen, das hat gut getan", hatte er mitgeteilt. Schumacher soll Massa am 23. August beim Großen Preis von Europa in Valencia erstmals ersetzen. Der 40-Jährige bereitet sich mit Hochdruck auf sein Comeback vor.

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Massa-Comeback offen

Wie viele Rennen Schumacher im F60 absolvieren wird, ist offen. Vermutet wird, dass Massa womöglich keinen der sieben noch ausstehenden WM-Läufe mehr bestreiten kann. Er war auf dem Hungaroring von einer Metallfeder am Kopf getroffen worden und daraufhin mit etwa 190 Stundenkilometern in einen Reifenstapel gekracht.

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