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Formel 1: Renault trennt sich von Nelson Piquet Junior

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Renault  

Nelson Piquet Junior geht im Unfrieden

03.08.2009, 18:09 Uhr | sid, dpa

Nelson Piquet Junior und Renault gehen getrennte Wege. (Foto: imago)Nelson Piquet Junior und Renault gehen getrennte Wege. (Foto: imago) Das Formel-1-Team Renault hat sich von seinem brasilianischen Piloten Nelson Piquet Junior getrennt. Das bestätigte der 24-Jährige auf seiner Internetseite. "Ich wurde von Renault darüber informiert, dass ich in dieser Formel-1-Saison nicht mehr für sie fahren werde", erklärte der Teamkollege von Ex-Weltmeister Fernando Alonso.

Piquet Junior gab sich "sehr enttäuscht". Er dankte einer "kleinen Gruppe" bei Renault, die ihn unterstützt habe. Er sei aber erleichtert über das Ende "der schlechtesten Zeit meiner Karriere".

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Abrechnung mit Briatore

Jetzt könne er beginnen, seine Laufbahn wieder auf die richtige Spur zu setzen und seinen Ruf als schneller und siegreicher Fahrer wieder herzustellen, schrieb er. In der aktuellen Saison hat Piquet Junior nach zehn WM-Läufen noch keine Punkte auf dem Konto, seine beste Platzierung war der zehnte Rang beim Rennen in Bahrain. Die Erklärung nutzte der Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet zur schonungslosen Abrechnung mit Renault-Teamchef Flavio Briatore. Der Italiener, der gleichzeitig als sein Manager fungierte, sei ihm in den Rücken gefallen. "Ein Manager soll dich ermutigen, dich unterstützen und dir Möglichkeiten schaffen. Bei mir war das Gegenteil der Fall. Flavio Briatore war mein Scharfrichter."

19 WM-Punkte in der letzten Saison

Briatore habe ihn vor Rennen mit Drohungen unter Druck gesetzt, dass er bei weiteren Misserfolgen ersetzt werde. Neben seinem Teamkollegen, dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso, sei er seit seinem Debüt 2008 nur derjenige gewesen, "der das andere Auto fährt". 2008 kam Piquet auf 19 WM-Punkte und den zwölften Platz in der Gesamtwertung. Dabei gelang ihm auf dem Nürburgring mit dem zweiten Rang der erste und einzige Sprung aufs Podium.

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In der Vorbereitung auf die Saison 2009 habe er deutlich weniger Trainingskilometer als Alonso absolvieren dürfen. In diesem Jahr sei er bei vier Rennen unter Bedingungen zweiter Klasse gefahren: "Die Renault-Ingenieure sagten mir, dass ich in diesen Rennen ein Auto hatte, das zwischen 0,5 und 0,8 Sekunden pro Runde langsamer war." Nach der schwachen Debüt-Saison galt Piquet allerdings schon vor diesem Jahr als Wackelkandidat bei Renault. Sein Vater, der dreimalige Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet, erwägt einen Einstieg beim Rennstall BMW-Sauber. In diesem Fall dürfte sein Sohn dort als Fahrer starten.

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