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Formel 1: BMW investiert 15 Millionen Euro pro WM-Punkt

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Rund um den Rennzirkus  

BMW investiert 15 Millionen Euro pro WM-Punkt

04.08.2009, 15:34 Uhr | sid

BMW hat für viel finanziellen Aufwand wenig WM-Punkte vorzuweisen. (Foto: imago)BMW hat für viel finanziellen Aufwand wenig WM-Punkte vorzuweisen. (Foto: imago) Als wäre der Formel-1-Ausstieg nicht schon schlimm genug: Das Businessmagazin "Formulamoney" belegt in einer aktuellen Statistik, dass BMW-Sauber von allen zehn Teams gemessen am Budget das ineffektivste ist.

Demnach hat BMW in dieser Saison für jeden einzelnen der acht gewonnenen WM-Punkte mehr als 15 Millionen Euro investiert. Angesichts dieser Zahlen scheint es verständlich, dass der BMW-Vorstand vor einer Woche die Vollbremsung zum Saisonende ankündigte.

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BrawnGP führt die Effizienz-Wertung an

Am effizientesten arbeitet zurzeit WM-Spitzenreiter BrawnGP: Jeder WM-Zähler kostete das Honda-Nachfolgeteam 417.000 Euro. Ebenfalls auf einem guten Kurs liegen Red Bull (764.000 Euro) und Williams (2, 2 Millionen Euro). Einen Riesenaufwand betrieb bislang nicht nur BMW, sondern auch McLaren-Mercedes (12,7 Millionen Euro pro WM-Zähler) und Toro Rosso (11,8 Millionen).

Zum Duchklicken Die besten Bilder des BMW Sauber F1 Teams

Barrichello erweist sich als Schnäppchen

Nicht nur die Investitionen der Teams wurden unter die Lupe genommen, sondern auch die Fahrergehälter im Verhältnis zu den gewonnenen Punkten. Da war Rubens Barrichello bislang ein echtes Schnäppchen. Jeder der 44 Punkte des Brasilianers kostete seinen Teamchef Ross Brawn laut "Formulamoney" gerade mal 7000 Euro. Die teuersten Piloten waren der Pole Robert Kubica (BMW/1,44 Millionen Euro pro Zähler) und der Finne Kimi Räikkönen (Ferrari/1,4 Millionen).

Ecclestone weint BMW keine Träne nach

Für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wird der PS-Zirkus auch ohne BMW weiterhin gut über die Runden kommen. "Wie viel haben sie schon gewonnen? Ein Rennen in fünf Jahren", lästerte der 78-Jährige in einem Interview der Fachzeitung Motorsport aktuell: "Also sind sie nicht der ganz große Verlust für die Formel 1."

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