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Bayern München: Uli Hoeneß spuckt große Töne nach Hoffenheim-Spiel

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Bundesliga - Samstagabendspiel  

Hoeneß: "Wir marschieren bald wieder vorne weg!"

08.08.2009, 22:47 Uhr | t-online.de

Bayerns Manager Uli Hoeneß betrachtet sich die Partien seines Klubs seit der neuen Saison von der Tribüne aus. Seinen Platz auf der Bank erbte Team-Manager Christian Nerlinger. (Foto: imago)Bayerns Manager Uli Hoeneß betrachtet sich die Partien seines Klubs seit der neuen Saison von der Tribüne aus. Seinen Platz auf der Bank erbte Team-Manager Christian Nerlinger. (Foto: imago) Dem unbefriedigenden 1:1 in Hoffenheim und einem dem Gegner "geklauten" Tor zum Trotz: Das "Mia-san-mia"-Gefühl des FC Bayern München lebt. "Wenn die Mannschaft solche Fortschritte macht wie heute", sendete Manager Uli Hoeneß seine Grußbotschaft Richtung Konkurrenz, "habe ich das Gefühl, dass wir sehr bald schon vorne weg marschieren." Die ersten 45 Minuten entsprachen keinesfalls dem bayerischen Selbstverständnis, dafür die zweiten. Aus denen schöpfte Hoeneß seinen Optimismus: "Hoffenheim war total kaputt und ist von einer Verlegenheit in die nächste gerauscht."

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Glück in der elften Minute

Hoeneß vergaß am Mikrofon des Pay-TV-Senders Sky jedoch nicht, zu erwähnen, dass der Rekordmeister auch viel Glück gehabt hatte, "mit dem Ball, der nicht gegeben wurde, aber offensichtlich drin gewesen ist." Später im ZDF hatte er dann "auch gesehen, dass der Ball hinter der Linie war." In der elften Minute bereits hatte Josip Simunic im Anschluss an einen Freistoß von Sejad Salihovic Hoffenheim vermeintlich in Führung geköpft.

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Hoeneß: "Bin totaler Verfechter der Torkamera"

Doch weder Schiedsrichter Babak Rafati noch Linienrichter Frank Willenborg hatten aus ihrer Position gesehen, dass die Kugel die Torlinie überschritten hatte, ehe Michael Rensing sie herausfischte. "Menschen, die einen schlechten Blickwinkel haben, machen möglicherweise Fehler. Deswegen bin ich ein totaler Verfechter der Torkamera", meinte Uli Hoeneß im ZDF-Interview. "Solange wir die nicht haben, wird es das immer geben."

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Rafati: "Wir hätten Tor geben müssen"

Rafati ("Wir hätten Tor geben müssen") und Hoffenheims Coach Ralf Rangnick sahen das genauso und plädierten für die seit Jahren diskutierte Einführung dieses wertvollen technischen Hilfsmittels. Rangnick meinte: "Solange wir uns FIFA-weit nicht dazu durchringen können, auf technische Hilfsmittel zurückzugreifen, müssen wir mit so krassen Dingen leben." Rafati gab im ZDF zu: "Wir haben die Szene nicht wahrnehmen können. Und wenn wir Zweifel haben, dann entscheiden wir auf 'Kein Tor!'. In dieser Szene hat der Assistent zwei Meter versetzt auf der Torlinie gestanden. Dadurch konnte er nicht erkennen, ob der Ball zweifelsfrei hinter dieser Torlinie war oder nicht."

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Lahm und Rensing beschönigen nichts

Auch Bayerns Nationalverteidiger Philipp Lahm suchte als Gast im "Aktuellen Sportstudio" keine Ausflüchte für den nicht gegebenen Führungstreffer der Hoffenheimer: "Das sieht ja jeder Zuschauer, dass der Ball hinter der Linie war." Lahms Keeper Rensing sprach ebenso von Glück für den Vize-Meister. Er habe schlicht gehofft, die Unparteiischen mögen nicht auf Tor entscheiden.

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Trotz 1:0-Führung bis zur Pause weiter enttäuscht

"Ich habe ein Spiel gesehen", analysierte Hoeneß, "in dem wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gespielt haben, obwohl wir in Führung gegangen sind." Coach Louis van Gaal nannte den Umgang mit dem glücklichen 1:0 "nicht professionell".

In der zweiten Hälfte agiert wie zu Hause an der Isar

Dafür setzte die Mannschaft nach dem Wechsel einige Vorgaben des Trainers um - auch zum Gefallen des Managers: "Wir haben in der zweiten Halbzeit hervorragend gespielt. Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass wir ein Auswärtsspiel gehabt haben. Ich hatte schon das Gefühl, dass wir die bessere Mannschaft waren. Speziell in der zweiten Halbzeit ist beim Pressing, dem Spiel mit dem Ball, dem Spiel ohne Ball vieles umgesetzt worden. Wir haben haben viele Dinge gesehen, die wir seit Wochen nicht gesehen hatten."

Auch Basler ist noch ein echter Bayer

Enden wir dies in einem Bild, das die Bundesliga seit mehr als einem Jahr nicht gesehen hat, an das sie aber gewöhnt ist: mit der Schale auf dem Münchner Rathausbalkon. "Bayern wird dieses Jahr sicherlich Deutscher Meister, wird es wieder schaffen", bestätigte der frühere Münchner Mario Basler Hoeneß. Im Rahmen der Auslosung der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals äußerte sich Basler beim Pay-TV-Sender Sky ansonsten nur zu den Aussichten der von ihm trainierten Trierer gegen Zweitligist Bielefeld.

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Erst analysieren, dann vorne weg marschieren

Die Bayern bekommen es Ende September ebenfalls mit einem Zweitligisten zu tun, mit Rot-Weiß Oberhausen. Die Westfalen sind kein Über-Gegner, aber mit der Leistung der ersten 45 Minuten in Sinsheim nicht zu bezwingen. Lahm wurde nach der Partie als erster deutlich: "Wir haben nicht gut gespielt und nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben nicht gut nach vorne gespielt. Unser Passspiel war auch nicht gut. Wir müssen in den kommenden Wochen vieles verbessern." Denn Hoeneß habe völlig Recht: "Unser Ziel ist, in den nächsten Wochen oben anzugreifen und vorne weg zu marschieren. Aber heute haben wir in der ersten Halbzeit nicht das gezeigt, was wir zeigen wollen."

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