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Arminia Bielefeld unterstreicht gegen Rostock Aufstiegsambitionen

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2. Bundesliga - 2. Spieltag  

Katongo bringt Bielefeld auf Kurs

10.08.2009, 23:32 Uhr | dpa

Rostocks Schöneberg gewinnt das Duell mit Katongo. (Foto: dpa)Rostocks Schöneberg gewinnt das Duell mit Katongo. (Foto: dpa) Arminia Bielefeld hat seine Aufstiegsambitionen mit einem starken Start in die 2. Bundesliga untermauert. Zum Abschluss des ersten Spieltages besiegte die Mannschaft des neuen Trainers Thomas Gerstner Hansa Rostock verdient mit 3:1 (2:0) und feierte exakt 261 Tage nach dem 2:1 gegen Bayer Leverkusen am 11. November 2008 erstmals wieder einen Sieg auf der Alm.

Vor 17.600 Zuschauern in der Schüco-Arena trafen Flic-Flac-Künstler Christopher Katongo (29. Minute), Neuzugang Giovanni Federico (40.) und Innenverteidiger André Mijatovic (59./Foulelfmeter) für den Absteiger. Bei den harmlosen Rostockern erzielte Kai Bülow (50.) nur den zwischenzeitlichen Anschluss.

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Federico: "Im Moment passt alles"

"Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen", sagte Gerstner. "Insgesamt haben wir fast alles so umgesetzt, wie wir das wollten." Auch Torschütze Federico war zufrieden: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Im Moment passt alles."

Mijatovic macht alles klar

Nach einer mäßigen Anfangsphase riss Federico die Partie in der 25. Minute mit einem sehenswerten Fallrückzieher aus der Lethargie. Der Ball strich nur knapp über das Tor. Ebenso spektakulär ging es kurze Zeit später weiter: Der sambische Nationalstürmer Katongo feierte seinen Kopfballtreffer nach schöner Flanke von Michael Delura mit mehreren Salti in Serie. Durch einen abgefälschten Gewaltschuss aus 20 Metern baute Federico, der von Borussia Dortmund gekommen war, die Führung aus. Hansas Innenverteidiger Orestes lenkte den Ball unhaltbar für Torwart Alexander Walke ins eigene Netz. Auch nach dem Gegentreffer von Bülow attackierte Bielefeld weiter und entschied die Partie eine halbe Stunde vor Schluss durch Mijatovic.

Wichniarek-Nachfolger unauffällig

Gerstner setzte bei seinem Bielefelder Liga-Debüt zu Beginn neben Federico vier weitere Neuverpflichtungen ein. Als Ersatz für den abgewanderten Artur Wichniarek gab der Tscheche Pavel Fort den Alleinunterhalter im Sturm, blieb aber unauffällig. Bei den Rostockern wusste einzig Marcel Schied zu gefallen, der in der Spitze einige Angriffe einleitete.

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