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Michael Schumacher: Geplatztes Comeback "sehr schade für alle"

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Rund um die Formel 1  

Geplatztes Comeback "sehr schade für alle"

11.08.2009, 18:38 Uhr | dpa

Kein Comeback in der Formel 1: Schumacher. (Foto: dpa)Kein Comeback in der Formel 1: Schumacher. (Foto: dpa) Von Bundestrainer Löw bis Bruder Ralf: Die Sportwelt hat mit Enttäuschung, aber auch viel Verständnis auf die Absage des Comebacks von Michael Schumacher reagiert. "Er wird seine Gründe haben. Es ist schade. Als er sein Comeback angekündigt hat, habe ich mich wahnsinnig gefreut", sagte Fußball-Nationalcoach Joachim Löw in Baku.

13 Tage nach der weltweit aufsehenerregenden Ankündigung nahm Ralf seinen Bruder nach dessen Rückzieher in Schutz. "Sehr schade für alle, die sich auf Michaels Comeback gefreut hatten, aber die Entscheidung ist rundherum zu akzeptieren", sagte er. "Es ist absolut klar, dass ein belastender Formel-1-Einsatz nicht möglich ist, wenn der gesundheitliche Zustand dies nicht zulässt", erklärte Ralf Schumacher.

Kehrtwende Schumachers Comeback geplatzt

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Schumacher-Fahnen in Kerpen auf Halbmast

Die Veranstalter des Europa-Grand-Prix in Valencia, bei dem Schumacher im Ferrari sein Comeback in rund anderthalb Wochen hatte geben wollen, traf die Meldung wie ein Schlag. "Das ist natürlich keine gute Nachricht", sagte ein Sprecher. Zumal auch dort die Kunde von der geplanten Rückkehr des Rekordchampions den Kartenabsatz deutlich beschleunigt hatte. "Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte", sagte Reiner Ferling, 2. Vorsitzender des Michael-Schumacher Fanklubs in Kerpen. Auch er hatte sich schon ein Ticket für das Comeback des siebenmaligen Weltmeisters und 91-maligen Grand-Prix-Gewinners besorgt. Auf der Kartbahn in Kerpen wehten die Schumacher-Fahnen sogar auf Halbmast.

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Lewis bedauert die verpasste Gelegenheit

Und auch die Fahrer bedauerten die verpasste Chance auf ein Kräftemessen. "Ich war erfreut über die Möglichkeit von Michaels Rückkehr in die Formel 1. Er ist einer der größten Wettkämpfer - eine Legende - und es wäre eine Ehre und ein Privileg gewesen, gegen ihn zu fahren", sagte Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) und wünschte dem 40-Jährigen, gegen den er noch nie in einem Formel-1-Rennen angetreten ist, alles Gute. "Michael wird wissen, was er macht", sagte WM-Hoffnung Sebastian Vettel.

"Wenn er nicht fit ist, lässt er es lieber"

Landsmann Adrian Sutil sagte: "Die Euphorie und Vorfreude war groß und wir alle haben uns auf ihn gefreut." Doch auch der Force-India-Fahrer, der selbst um die schweren körperlichen Belastungen in einem Formel-1-Wagen weiß, betonte, dass die Gesundheit Vorrang haben muss. "Wenn er nicht 100 Prozent fit ist, lässt er es lieber."

"Armstrong würde auch nicht starten"

Es sei "eine große Enttäuschung für alle, die sich auf Michaels Comeback gefreut haben. Aber die Gesundheit geht vor - das ist klar", sagte auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, nachdem Schumacher wegen der Folgen eines schweren Motorrad-Sturzes vor einem halben Jahr seine Vertretung für den verunglückten Ferrari-Piloten Felipe Massa schweren Herzens absagen musste. "Lance Armstrong würde bei der Tour de France nicht starten, wenn er nicht 100 Prozent fit wäre - und Schumacher ist genauso", betonte der frühere Teambesitzer Eddie Jordan.

"Schwerster Unfall seiner Karriere"

Im Fall von Schumacher ging es einfach nicht. Zwei Wochen mühte sich der Ende 2006 zurückgetretene Star-Pilot vor allem in seiner Schweizer Heimat. Vergeblich. Nach den ersten Testrunden habe es keine Verbesserungen im Bereich der Nackenmuskulatur gegeben. "Er konnte allenfalls ein Drittel des normalen Trainingspensums in diesem Bereich absolvieren. Der Motorradunfall im Februar war schließlich der schwerste Unfall, den Michael in seiner Motorsport-Karriere hatte", sagte Manager Willi Weber.

Montezemolo: "Jetzt sicher, dass er gesund bleibt"

"Sehr unglücklich" war Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo: "Seine Rückkehr wäre zweifellos gut für die Formel 1 gewesen, und ich bin sicher, er hätte wieder um Siege kämpfen können", sagte er. Bayern-Manager Uli Hoeneß freute sich derweil für Schumacher. "Denn jetzt kann ich mir ganz sicher sein, dass er gesund bleibt."

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